Dienstag, 8. März 2022

Imad Rizq der Antisemit

 und seinen brutale antisemitischen Ansichten - haben im Nahen Osten viele Anhänger und kommen damit so oder so immer ins Fernsehen.


Im Libanon, aber auch in anderen arabischen Staaten werden fast täglich Stimmen laut, die »den Juden« die Schuld am Krieg in der Ukraine geben.

Der libanesische Wissenschaftler ›Imad Rizq erklärte am 1. März auf dem libanesischen Hisbollah-Sender Al-Manar TV, der Angriffskrieg Wladimir Putins gegen die Ukraine sei Teil eines Konflikts zwischen russischen und ukrainischen Juden. Dabei nannte er Odessa »die Hochburg« der ukrainischen Juden und behauptete, sowohl der ukrainische Präsident als auch der Premierminister besäßen die israelische Staatsbürgerschaft.

Laut Rizq sei es Israel, das von diesem Krieg profitiere, weil es den Plan gäbe, 200.000 arme jüdische Bauern aus der westukrainischen Stadt Lwiw in den jüdischen Staat zu übersiedeln. Daran anschließend behauptete der Moderator in dem von MEMRI übersetzten Interview, Israel bezöge durch die vom Krieg ausgelöste Immigrationswelle insofern Profit, als es durch sie sein »demografisches Problem« lösen wolle.

Rizq tritt häufig als angeblicher Experte im libanesischen Fernsehen auf. Erst vergangenen November bezeichnete er die Saudis in einem Interview als Beduinen, die bloß Selbstmordattentäter produzierten und kein Toilettenpapier benutzen würden. https://www.mena-watch.com/libanesischer-wissenschaftler-juden-stecken-hinter-ukrainekrieg/

 

Auch die Verschwörungstheorie, dass Juden hinter den Kriegen in der Welt steckten, um davon zu profitieren, dass sie »andere Nationen in die Irre führen«, gab er am 1. März nicht zum ersten Mal öffentlich zum Besten. Bereits 2014 erklärte er im iranischen Sender Al-Alam TV:

»Die zionistische Ideologie, die auf jüdisch-talmudischem Denken beruht, setzt auf folgende Strategie: Sie schafft sich einen Freund und wendet sich später gegen ihn.

Das passierte im Zweiten Weltkrieg, als die Russen unter Stalin und die USA Hitler und den Faschismus besiegten. Damit waren beide Staaten siegreiche Parteien. Aber die USA drängten Russland die Vorstellung eines Kalten Krieges auf, um ihre finanziellen Interessen zu wahren.

Das ist die Vorstellung, dass die Welt nur durch permanenten Konflikt wächst und gedeiht. Die Juden haben immer existenzielle Krisen für andere geschaffen, auf dass diese Krisen es ihnen ermöglichte zu überleben. So wurde auch der Kalte Krieg von der zionistischen Lobby geschaffen, die sich hinter der US-Regierung versteckte. (…)

Die jüdischen Chasaren vom Kaspischen Meer zum Beispiel bezahlten die Sowjets und das russische Reich. Sie kaufen sich Kriege, mit denen sie andere Nationen in die Irre führen.«

Die Juden, schloss Rizq damals, würden immer andere Nationen schwächen, um ihnen anschließend zu Hilfe zu kommen und Profit daraus zu ziehen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen