Montag, 2. Mai 2022

Yehuda Bauer widerspricht Sergej Lawrow

 


Der renommierte Historiker verurteilt die Aussagen des russischen Außenministers – diese seien längst widerlegt

von Michael Thaidigsmann  02.05.2022 16:35 Uhr

Der Ehrenvorsitzende der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) und langjährige Chefhistoriker von Yad Vashem, #YehudaBauer, hat Aussagen des russischen Außenministers Sergej Lawrow zurückgewiesen, der in einem Interview am Sonntag im italienischen Fernsehen behauptet hatte, Adolf Hitler habe jüdische Vorfahren. »#Lawrows Aussagen wären kaum ernst zu nehmen, wäre er nicht Russlands Außenminister«, sagte Bauer der Jüdischen Allgemeinen.

FRANKENBERGER Historiker hätten längst festgestellt, dass »die Legende, Hitlers Großvater sei Jude gewesen, eine Erfindung ist«, so Bauer. Die Frankenberger-These, derzufolge ein jüdischer Mann aus Graz namens Leopold Frankenberger Hitlers Großvater väterlicherseits gewesen sein soll, geht auf den NS-Mann Hans Frank zurück, der diese Behauptung kurz vor seiner Hinrichtung 1946 in die Welt gesetzt hatte. Die meisten Historiker, darunter auch Bauer, halten sie für widerlegt: »Ein Mann namens Frankenberger ist unbekannt, und ob es überhaupt Juden in Graz zu jener Zeit gab, ist höchst unsicher.«

Yehuda Bauer verurteilte gegenüber der Jüdischen Allgemeinen Lawrow für dessen Aussagen scharf. Der 96-Jährige sagte, Lawrows Worte seien seiner Meinung nach »klar antisemitisch«. In der heutigen Ukraine gebe es keine Nazis, »das ist eine Verdrehung der Geschichte«, so der israelische Historiker wörtlich.

»Solange das offizielle Russland solche Propaganda betreibt, ist mit ihm kein Dialog möglich.« Die unabhängige Geschichtswissenschaft sei dort in Gefahr, fügte er hinzu. Gefragt, was angesichts solcher Geschichtsklitterung unternommen werden könne, antwortete Bauer: »Man kann dagegen nur die Wahrheit verbreiten. Momentan ist intellektuell kaum etwas anderes möglich.«

MISSBRAUCH Auch die israelische Regierung hatte Lawrow am Montag scharf verurteilt. Ministerpräsident Naftali Bennett erklärte, die Äußerungen seien unwahr und dienten »einem falschen Zweck». Bennett weiter: «Es ist das Ziel solcher Lügen, den Juden selbst die Schuld an den schlimmsten Verbrechen der Geschichte zu geben, die gegen sie verübt wurden.» Der Missbrauch der Schoa des jüdischen Volkes als Instrument der politischen Auseinandersetzung müsse sofort aufhören.

Die Regierung in Jerusalem verlangte von Moskau eine Entschuldigung, das Außenministerium bestellte den russischen Botschafter Anatoli Wiktorow am Montag zum Gespräch ein.

http://redaktion-bahamas.org/artikel/2022/89-gegen-deutschland-und-alle-feinde-des-privaten-gluecks/

#IranPutin https://www.n-tv.de/politik/Teheran-NATO-Erweiterung-ernste-Bedrohung-article23153404.html / https://www.stern.de/politik/ausland/putin-verkauft-raketen-an-den-iran--s-300-macht-mullahs-unangreifbar-6790126.html

#NoPutin #NoIranDeal #NoXIChina #FreeRussia | Für ein Freies Russland ohne #Putinismus #Demokratiejetzt #NoAfD

#FreeIran #BlackLivesMatter #AgainstNazism

#JewishLivesMatter #SupportIsrael #AgainstAntiSemitism #AgainstIslamism

#againstsexism

#Palestine #NoPalestine  http://antidekritblogwen.blogspot.com/2020/11/warum-es-einen-staat-palastina-nicht.html?view=flipcard

#Ukraine / #Israel / #Polen / #Nato / #Taiwan / #Hongkong  #Antideutsche #Antifa #SupportUSA #SupportIsrael #SupportNato #SupportUkraine

#SupportPolen

Der Ehrenvorsitzende der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) und langjährige Chefhistoriker von Yad Vashem, Yehuda Bauer, hat Aussagen des russischen Außenministers Sergej Lawrow zurückgewiesen, der in einem Interview am Sonntag im italienischen Fernsehen behauptet hatte, Adolf Hitler habe jüdische Vorfahren. »Lawrows Aussagen wären kaum ernst zu nehmen, wäre er nicht Russlands Außenminister«, sagte Bauer der Jüdischen Allgemeinen.

FRANKENBERGER Historiker hätten längst festgestellt, dass »die Legende, Hitlers Großvater sei Jude gewesen, eine Erfindung ist«, so Bauer. Die Frankenberger-These, derzufolge ein jüdischer Mann aus Graz namens Leopold Frankenberger Hitlers Großvater väterlicherseits gewesen sein soll, geht auf den NS-Mann Hans Frank zurück, der diese Behauptung kurz vor seiner Hinrichtung 1946 in die Welt gesetzt hatte. Die meisten Historiker, darunter auch Bauer, halten sie für widerlegt: »Ein Mann namens Frankenberger ist unbekannt, und ob es überhaupt Juden in Graz zu jener Zeit gab, ist höchst unsicher.«

Yehuda Bauer verurteilte gegenüber der Jüdischen Allgemeinen Lawrow für dessen Aussagen scharf. Der 96-Jährige sagte, Lawrows Worte seien seiner Meinung nach »klar antisemitisch«. In der heutigen Ukraine gebe es keine Nazis, »das ist eine Verdrehung der Geschichte«, so der israelische Historiker wörtlich.

»Solange das offizielle Russland solche Propaganda betreibt, ist mit ihm kein Dialog möglich.« Die unabhängige Geschichtswissenschaft sei dort in Gefahr, fügte er hinzu. Gefragt, was angesichts solcher Geschichtsklitterung unternommen werden könne, antwortete Bauer: »Man kann dagegen nur die Wahrheit verbreiten. Momentan ist intellektuell kaum etwas anderes möglich.«

MISSBRAUCH Auch die israelische Regierung hatte Lawrow am Montag scharf verurteilt. Ministerpräsident Naftali Bennett erklärte, die Äußerungen seien unwahr und dienten »einem falschen Zweck». Bennett weiter: «Es ist das Ziel solcher Lügen, den Juden selbst die Schuld an den schlimmsten Verbrechen der Geschichte zu geben, die gegen sie verübt wurden.» Der Missbrauch der Schoa des jüdischen Volkes als Instrument der politischen Auseinandersetzung müsse sofort aufhören.

Die Regierung in Jerusalem verlangte von Moskau eine Entschuldigung, das Außenministerium bestellte den russischen Botschafter Anatoli Wiktorow am Montag zum Gespräch ein.

Der Ehrenvorsitzende der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) und langjährige Chefhistoriker von Yad Vashem, Yehuda Bauer, hat Aussagen des russischen Außenministers Sergej Lawrow zurückgewiesen, der in einem Interview am Sonntag im italienischen Fernsehen behauptet hatte, Adolf Hitler habe jüdische Vorfahren. »Lawrows Aussagen wären kaum ernst zu nehmen, wäre er nicht Russlands Außenminister«, sagte Bauer der Jüdischen Allgemeinen.

FRANKENBERGER Historiker hätten längst festgestellt, dass »die Legende, Hitlers Großvater sei Jude gewesen, eine Erfindung ist«, so Bauer. Die Frankenberger-These, derzufolge ein jüdischer Mann aus Graz namens Leopold Frankenberger Hitlers Großvater väterlicherseits gewesen sein soll, geht auf den NS-Mann Hans Frank zurück, der diese Behauptung kurz vor seiner Hinrichtung 1946 in die Welt gesetzt hatte. Die meisten Historiker, darunter auch Bauer, halten sie für widerlegt: »Ein Mann namens Frankenberger ist unbekannt, und ob es überhaupt Juden in Graz zu jener Zeit gab, ist höchst unsicher.«

Yehuda Bauer verurteilte gegenüber der Jüdischen Allgemeinen Lawrow für dessen Aussagen scharf. Der 96-Jährige sagte, Lawrows Worte seien seiner Meinung nach »klar antisemitisch«. In der heutigen Ukraine gebe es keine Nazis, »das ist eine Verdrehung der Geschichte«, so der israelische Historiker wörtlich.

»Solange das offizielle Russland solche Propaganda betreibt, ist mit ihm kein Dialog möglich.« Die unabhängige Geschichtswissenschaft sei dort in Gefahr, fügte er hinzu. Gefragt, was angesichts solcher Geschichtsklitterung unternommen werden könne, antwortete Bauer: »Man kann dagegen nur die Wahrheit verbreiten. Momentan ist intellektuell kaum etwas anderes möglich.«

MISSBRAUCH Auch die israelische Regierung hatte Lawrow am Montag scharf verurteilt. Ministerpräsident Naftali Bennett erklärte, die Äußerungen seien unwahr und dienten »einem falschen Zweck». Bennett weiter: «Es ist das Ziel solcher Lügen, den Juden selbst die Schuld an den schlimmsten Verbrechen der Geschichte zu geben, die gegen sie verübt wurden.» Der Missbrauch der Schoa des jüdischen Volkes als Instrument der politischen Auseinandersetzung müsse sofort aufhören.

Die Regierung in Jerusalem verlangte von Moskau eine Entschuldigung, das Außenministerium bestellte den russischen Botschafter Anatoli Wiktorow am Montag zum Gespräch ein.

Allrussland im antisemitischen Wahn und Krieg | | Zeigt Solidarität mit Israel und den Juden

 

„Adolf Hitler hatte auch jüdisches Blut. Das heißt überhaupt nichts“: Sergej Lawrow.Maxim Shipenkov/EPA/AP/dpa

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat mit einem Nazi-Vergleich in Bezug auf den Ukraine-Krieg in Israel für Empörung gesorgt. Lawrow sorgt mit Nazi-Vergleich in Israel für Empörung - WESER-KURIER

Die Regierung in Jerusalem verlangte eine Entschuldigung und bestellte den russischen Botschafter zum Gespräch ein. Lawrow hatte gestern Abend im italienischen Fernseher Rete4 die russische Kriegsbegründung wiederholt, in der Ukraine seien Nazis am Werk. Als Gegenargument werde gesagt: «Wie kann es eine Nazifizierung geben, wenn er (der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj) Jude ist? Ich kann mich irren. Aber Adolf Hitler hatte auch jüdisches Blut. Das heißt überhaupt nichts. Das weise jüdische Volk sagt, dass die eifrigsten Antisemiten in der Regel Juden sind.»

Israels Außenminister Jair Lapid sprach am Montag von einer «unverzeihlichen, skandalösen Äußerung, einem schrecklichen historischen Fehler». «Wir erwarten eine Entschuldigung.» Lapid fügte hinzu: «Meinen Großvater haben nicht Juden umgebracht, sondern Nazis.» Er empfahl Lawrow, in ein Geschichtsbuch zu schauen. «Die Ukrainer sind keine Nazis. Nur die Nazis waren Nazis. Nur sie haben die systematische Vernichtung der Juden vorgenommen.» Der Leiter der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, Dani Dajan, nannte Lawrows Äußerungen «absurd, wahnhaft, gefährlich und verachtenswert».

Israel hat traditionell sowohl zu Russland als auch zur Ukraine gute Beziehungen. Seit Beginn des russischen Angriffs bemüht sich die Regierung um eine Vermittlungsbemühung.

http://redaktion-bahamas.org/artikel/2022/89-gegen-deutschland-und-alle-feinde-des-privaten-gluecks/

 

#IranPutin https://www.n-tv.de/politik/Teheran-NATO-Erweiterung-ernste-Bedrohung-article23153404.html / https://www.stern.de/politik/ausland/putin-verkauft-raketen-an-den-iran--s-300-macht-mullahs-unangreifbar-6790126.html

#NoPutin #NoIranDeal #NoXIChina #FreeRussia | Für ein Freies Russland ohne #Putinismus #Demokratiejetzt #NoAfD

#FreeIran #BlackLivesMatter #AgainstNazism

#JewishLivesMatter #SupportIsrael #AgainstAntiSemitism #AgainstIslamism

#againstsexism

#Palestine #NoPalestine  http://antidekritblogwen.blogspot.com/2020/11/warum-es-einen-staat-palastina-nicht.html?view=flipcard

#Ukraine / #Israel / #Polen / #Nato / #Taiwan / #Hongkong  #Antideutsche #Antifa #SupportUSA #SupportIsrael #SupportNato #SupportUkraine

#SupportPolen

 

Donnerstag, 28. April 2022

Amal Clooney sagt den Vereinten Nationen: Die Ukraine ist ein „Schlachthaus“

 


"Zu lange haben wir zugesehen, wie Täter bei massenhaften Verstößen gegen die Menschenrechte ohne Folgen gemordet, gefoltert und vergewaltigt haben - von Darfur über Myanmar bis in den Jemen", sagte Clooney bei einer Sitzung der Staaten des UN-Sicherheitsrates in New York. Bei dem Treffen ging es darum, wie Russland für Verletzungen des Kriegsrechts zur Verantwortung gezogen werden kann. Amal Clooney: Welt mitschuldig an Gräueltaten in Butscha | WEB.DE

„Putins Angriffskrieg ist so ungeheuerlich, dass die Ukrainer selbst nach wiederholten Warnungen vor der langen Vorstrafe der Vereinigten Staaten und Russlands nicht glauben konnten, dass dies passieren könnte“, sagte Clooney. „Und immer noch, wenn ich die Schlagzeilen lese, weiß ich nicht genau, wie ich damit umgehen soll.“ Amal Clooney sagt den Vereinten Nationen: Die Ukraine ist ein „Schlachthaus“ (kreuznacher-rundschau.de)

 

http://redaktion-bahamas.org/artikel/2022/89-gegen-deutschland-und-alle-feinde-des-privaten-gluecks/

 

#IranPutin https://www.n-tv.de/politik/Teheran-NATO-Erweiterung-ernste-Bedrohung-article23153404.html / https://www.stern.de/politik/ausland/putin-verkauft-raketen-an-den-iran--s-300-macht-mullahs-unangreifbar-6790126.html

#NoPutin #NoIranDeal #NoXIChina #FreeRussia | Für ein Freies Russland ohne #Putinismus #Demokratiejetzt #NoAfD

#FreeIran #BlackLivesMatter #AgainstNazism

#JewishLivesMatter #SupportIsrael #AgainstAntiSemitism #AgainstIslamism

#againstsexism

#Palestine #NoPalestine  http://antidekritblogwen.blogspot.com/2020/11/warum-es-einen-staat-palastina-nicht.html?view=flipcard

#Ukraine / #Israel / #Polen / #Nato / #Taiwan / #Hongkong  #Antideutsche #Antifa #SupportUSA #SupportIsrael #SupportNato #SupportUkraine

#SupportPolen

Amerikanische Minister in Kiew : Washington hält Sieg der Ukraine für möglich

 

  • Aktualisiert am

Zu Besuch bei Präsident Selenskyj: Verteidigungsminister Austin (links) und Außenminister Blinken (rechts) Bild: EPA

Die amerikanischen Minister Austin und Blinken zeigen sich nach ihrem Besuch in Kiew zuversichtlich: Für Washington ist es denkbar, dass die Ukraine den Krieg gegen Russland gewinnt – unter gewissen Voraussetzungen.

Die Ukraine kann nach Einschätzung der US-Regierung den Krieg gegen Russland mit ausreichend militärischer Unterstützung gewinnen. „Sie können gewinnen, wenn sie die richtige Ausrüstung und die richtige Unterstützung haben“, sagte Verteidigungsminister Lloyd Austin am Montag nach einem Besuch in Kiew. Der Pentagon-Chef und der amerikanische Außenminister Antony Blinken hatten bei einem Besuch in Kiew am Sonntag eine schrittweise Rückkehr von US-Diplomaten in die Ukraine sowie weitere Militärhilfe angekündigt.

„Der erste Schritt zum Sieg ist der Glaube daran, dass man gewinnen kann“, sagte Austin. Davon sei die Ukraine überzeugt. Russland müsse weiter geschwächt werden. Durch den Krieg habe das Land bereits „viele militärische Fähigkeiten eingebüßt“ und viele Soldaten verloren. „Wir wollen, dass Russland so weit geschwächt wird, dass es zu so etwas wie dem Einmarsch in die Ukraine nicht mehr in der Lage ist.“

Nach Ansicht von Außenminister Blinken hat Russland seine Ziele im Krieg gegen die Ukraine verfehlt. „Wir sehen: Wenn es um Russlands Kriegsziele geht, dann scheitert Russland gerade, und die Ukraine hat Erfolg“, sagte Blinken am Montag in Polen. Russland habe es sich zu seinem prinzipiellen Ziel gemacht, die Ukraine vollends zu unterwerfen und dem Land die Souveränität und Unabhängigkeit zu nehmen. „Das ist gescheitert“. Blinken fügte hinzu: „Wir wissen nicht, wie der Rest dieses Krieges verlaufen wird, aber wir wissen, dass eine souveräne und unabhängige Ukraine sehr viel länger existieren wird als Wladimir Putin auf dieser Bühne.“

Zusätzliche Militärhilfe

Austin und Blinken hatte am Sonntagabend den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew getroffen. Die beiden Minister sagten zusätzliche Militärhilfen in Höhe von 700 Millionen Dollar (650 Millionen Euro) zu. Davon sollen etwa 300 Millionen Dollar für Waffenkäufe für die ukrainischen Streitkräfte verwendet werden. Der Rest soll an die regionalen Verbündeten der Ukraine gehen, die dem Land Hilfe geleistet hatten und ihre Waffenbestände wieder auffüllen müssen.

Zudem sollen amerikanische Diplomaten schrittweise in die Ukraine zurückkehren, wie ein ranghoher Beamter des US-Außenministeriums in der Nacht zum Montag erklärte. Die Diplomaten waren angesichts der russischen Invasion aus der Ukraine nach Polen in Sicherheit gebracht worden und hatten von dort aus gearbeitet. https://www.faz.net/aktuell/ukraine-konflikt/russlands-krieg-us-regierung-haelt-sieg-der-ukraine-fuer-moeglich-17981558.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

 

Gegen Deutschland und alle Feinde des privaten Glücks

Erklärung der Redaktion Bahamas zum russischen Überfall auf die Ukraine

#IranPutin https://www.n-tv.de/politik/Teheran-NATO-Erweiterung-ernste-Bedrohung-article23153404.html / https://www.stern.de/politik/ausland/putin-verkauft-raketen-an-den-iran--s-300-macht-mullahs-unangreifbar-6790126.html

#NoPutin #NoIranDeal #NoXIChina #FreeRussia | Für ein Freies Russland ohne #Putinismus #Demokratiejetzt #NoAfD

#FreeIran #BlackLivesMatter #AgainstNazism

#JewishLivesMatter #SupportIsrael #AgainstAntiSemitism #AgainstIslamism

 #againstsexism 

#Palestine #NoPalestine  http://antidekritblogwen.blogspot.com/2020/11/warum-es-einen-staat-palastina-nicht.html?view=flipcard

#Ukraine / #Israel / #Polen / #Nato / #Taiwan / #Hongkong  #Antideutsche #Antifa #SupportUSA #SupportIsrael #SupportNato #SupportUkraine 

#SupportPolen 

#SupportTaiwan #FreeHongkong 

Donnerstag, 24. März 2022

#AfDPutin im Krieg / #AfD- #Tillschneider wieder als Moskauer Sprachrohr tätig

 


Die #AfDPutin stellt sich immer wieder mit antidemokratischen Aussagen gegen die Freiheit und will eine Putindiktatur in der BRD erichten - das muss unbedingt verhindert werden

Bereits am ersten Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine hatte der sachsen-anhaltische AfD-Landtagsabgeordnete Hans-Thomas Tillschneider das Vorgehen Russlands verteidigt und erklärt, das Land greife die Ukraine nicht an, sondern wehre sich. Und auch aktuell betätigt sich Tillschneider wieder als Moskauer Sprachrohr.

“Angesichts von Konflikten in der Welt müssen Heranwachsende die Möglichkeit haben, beide Seiten zu hören, um sich dann in Abwägung der Argumente eine eigene Meinung zu bilden”, sagt Tillschneider. Das sei aber nicht möglich, weil russische Sender wie RT in der EU blockiert sind.

Weiterhin erklärt er, Bildungsministerin Eva Feußner wolle nicht, “dass sich Schulkinder frei eine Meinung bilden, weil sie nicht damit leben könnte, dass ein Schüler nach gründlicher Befassung mit dem Ukraine-Konflikt aufgrund eigenen Nachdenkens etwa zu der Auffassung kommt, dass der wahre Grund des Konflikts die aggressive Ausbreitungsstrategie der NATO ist.”

Schüler würden nur einseitig informiert und von bestimmten Informationen abgeschottet. “Ein solches Verhalten aber ist für das Schulwesen einer freiheitlichen Demokratie unwürdig. Um den Umgang mit Informationen zu erlernen, brauchen Schüler vielfältige Informationsquellen”, meint Tillschneider. 

https://www.buzzfeed.de/news/rassismus/ukraine-konflikt-russland-putin-krieg-europa-rechtsradikale-krise-donbass-angreifen-91373565.html

#AfDVerbotjetzt - damit wir frei leben können / GegenjedePutindiktatur

Samstag, 12. März 2022

Finnland viele Linke solidarisieren sich mit der Ukraine, Europa und der Nato

 

In Finnland protestieren auch viele Linke gegen den Krieg in der Ukraine und distanzieren sich von Russland

Schwierige Nachbarschaft

In Finnland haben Diskussionen über eine Nato-Mitgliedschaft des Landes aufgrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wieder an Schwung gewonnen. Für Russinnen und Russen in Finnland ist die Situation problematisch. Die finnische Linke ist von Russlands Invasion wenig überrascht.

Wütend und traurig: Ukrainische Exilgruppen protestieren

 auf dem Senatsplatz gegen den russischen Angriffskrieg

Bild:
Robert Stark

Reportage Von
 
 Wie Pinguine watscheln die Demons­trie­renden vorsichtig auf der Helsinkier Prachtpromenade Esplanadi zum Kundgebungsort. Plustemperaturen und Sonnenschein tagsüber und grimmige minus sechs Grad Celsius in der Nacht formen immer neue Eisschichten über dem gestreuten Kies. Einige Demons­trierende rutschen auf dem Weg zur Kundgebung aus, helfende Arme recken sich den Gestürzten entgegen. Es herrscht eine fast trügerische Einigkeit unter den über 10 000 Demonstrie­renden an diesem Samstagnachmittag Ende Februar in Finnlands Hauptstadt.
 
 

Zu der Demonstration, die vor der russischen Botschaft endet, haben alle Jugendorganisationen der im finnischen Parlament Eduskunta vertretenen Parteien aufgerufen. So stand auf der Kundgebung neben der Linksjugend oder der Jugendorganisation der RKP, die die schwedischsprachige Minderheit vertritt, auch der Nachwuchs der rechtsnationalistischen Partei Wahre Finnen (Perussuomalaiset). Zu sehen sind unzählige ukrainische Fahnen, Plakate und Banner auf Russisch, Finnisch und Englisch; auf einigen wird der Beitritt Finnlands zur Nato gefordert. Auch die offenbar unvermeidlichen »Putler«-Darstellungen, Porträts des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit zwei Finger breitem Hitlerbart, sind dutzendfach zu sehen.

»Es ist nicht unser Krieg, die Russen sind nicht für den Krieg, haben aber keine Chance, auf die Regierung einzuwirken.« Olga Ryzhok, russische Designerin

Die Route der Demonstration führt vorbei am Obelisken  Keisarinnankivi, der an den ersten Besuch der russischen Zarin Alexandra Fjodorowna (vormals Charlotte von Preußen) in Helsinki im Jahr 1833 erinnern soll. Bei einem Spaziergang durch die Innenstadt von Helsinki lassen sich Statuen von Zar Alexander II., orthodoxe Kirchen und andere Reminiszenzen an Finnlands histo­rische Zugehörigkeit zum russischen Zarenreich nicht übersehen. Umso lauter scheint die immergleiche Parole aus den Reihen der Demonstration zu schallen: »Venäjä ulos! Putin alas!« (Russland raus! Nieder mit Putin!)

Die Reaktion finnischer Medien auf den Krieg, Posts in den sozialen Medien und Unterhaltungen mit Finninnen und Finnen machen klar: Auch Erinnerungen an den finnisch-sowjetischen Winterkrieg von 1939/1940 hallen als Echo wider. Die Ukraine hat im Verteidigungskampf gegen das aggressiv auftretende, imperialistische und militärisch deutlich überlegene Russland volle Sympathie in Finnland. Auch wenn in den Gesprächen mit den Demonstrierenden in Helsinki Schock oder Betroffenheit deutlich werden, scheint man von Putins Angriffskrieg nicht wirklich überrascht zu sein.

Zwischen Russland und Ukraine
Mikko K., Arzt an der Universitätsklinik, kommt vor der Nachtschicht noch mit seiner Partnerin zur Demonstration. »Ich weiß, wie Menschen mit Schussverletzungen aussehen, ich weiß, wie es ist, wenn Menschen leiden und sterben. Deswegen bin ich hier«, so der Mittvierziger. Seine wachen Augen hinter der kleinen, runden Brille huschen hin und her: »Wir haben so viele russische Kolleginnen und Kollegen in der Klinik, es sind die besten Leute. Sie haben mir geholfen, mein Plakat auf Russisch zu beschreiben. Einige meiner Vorfahren sind im Winterkrieg gestorben, aber wir sind daran gewöhnt, dass Russland immer nahe war. Ich fühle mich gerade nicht als Finne besonders bedroht, sondern als Europäer.«

 

Auch die Vorsitzende der Linksjugend (Vasemmistonuoret), Pinja Vuorinen, beteiligt sich an der Demonstra­tion. Obgleich bekennende Kommunistin, hat sie nach dem Abitur einen freiwilligen Wehrdienst als Reserveoffizierin abgeschlossen. Die 25jährige ist nicht überrascht über die Frage, ob sie Finnland in einer ähnlichen Situation verteidigen würde. »Ich mache mir jetzt zuerst Sorgen um die Ukrainerinnen und Ukrainer und sehe nicht, dass Finnland die gleiche Gefahr droht. Aber ja, ich wäre bereit, diese Gesellschaft und diese Grenzen mit der Waffe zu verteidigen«, sagt sie. Vasemmistonuoret ist einer der größten politischen Jugendverbände in Finnland und hat über 3 300 Mitglieder. »Ich weiß, dass manche unserer Aktiven und ihre Freundinnen und Freunde in den letzten Tagen bereits antirussischen Rassismus beziehungsweise Russophobie ­erfahren haben«, sagt Vuorinen im Gespräch mit der Jungle World.

Die beiden Studenten Timmi aus Sankt Petersburg und Artemij aus Moskau haben über Chats von einem Übergriff auf eine Russisch sprechende Frau in einem Supermarkt in Helsinki gehört. Viel mehr als antirussische Übergriffe fürchten die beiden aber eine Abschiebung nach Russland. »Wir sind hierhergekommen, um zu bleiben, in Putins Russland können wir einfach nicht mehr sein«, so Artemij. Die beiden Mittzwanziger sprechen gefasst in flottem Englisch über Putins Politik. »Wir sind nicht überrascht vom Krieg – in der Ukraine ist seit acht Jahren Krieg. Ich liebe meine ukrainischen Freunde, die ukrainische Kultur und Sprache, aber in Russland könnte ich das gerade nicht laut sagen«, sagt Timmi.

 

Eine Frau Anfang 40, die mit den beiden jungen Männern Russisch spricht, unterbricht das Gespräch: »Ich bin finnische Feministin, aber auch Männerrechtlerin, wenn es um Russland geht.« Mit energischen Gesten unterstreicht sie ihre Theorie über die russischen Gesellschaft: »Es ist ein Männer-Frauen-Gefälle! Die Männer werden in der russischen Armee geschliffen, in Kriegen verheizt, saufen sich zu Tode oder begehen Suizid. Übrig bleiben alleinerziehende Mütter mit Söhnen, die eine starke Über-Vaterfigur ­suchen – Putin gibt ihnen das.« Sie sorge sich ebenso um die russischen und russischsprachigen Einwohner Finnlands: »Wir müssen jetzt Aufklärung betreiben, damit die Kinder russischsprachiger Eltern in den Schulen nicht leiden müssen.

Die Nato winkt
Einer EU-Studie von 2012 zufolge gaben damals 27 Prozent der befragten Russinnen und Russen in Finnland an, in den vorangegangenen zwölf Monaten aufgrund ihrer ethnischen Herkunft diskriminiert worden zu sein, weit über dem EU-Durchschnitt. In dem Land mit 5,5 Millionen Einwohnern leben un­gefähr 90 000 Russinnen und Russen. Diese sehen sich online bereits heftigen Verunglimpfungen ausgesetzt.

Schnell in die Nato! Das fordern viele Protestierende

Bild:
Robert Stark

Timo Haapala, Politikredakteur des größten Boulevardblatts des Landes, Ilta-Sanomat, ließ sich auf Twitter in ­einem vermutlich alkoholinduzierten Schreibwahn zu Kurztexten hinreißen, die an der Grenze zur Volksverhetzung kratzen. Haapala zufolge solle man alle Russen für das Handeln Putins verantwortlich machen, damit Russland endlich lerne. Alle Russen seien schuldig und Finnland sollte von Russen ­gesäubert werden, »damit Putin aufwacht«. Tags darauf erschien in dem Blatt ein Leitartikel, in dem es hieß, Russen seien nicht für die Handlungen ­Putins verantwortlich.

Die 31jährige Designerin Olga Ryzhok hofft auf Verständnis in Finnland für die Menschen, die unter dem autokratischen Regime Putins leben: »Es ist nicht unser Krieg, die Russen sind nicht für den Krieg, haben aber keine Chance, auf die Regierung einzuwirken. Ich kenne in Russland vielleicht zwei, drei Personen, die den Angriffskrieg irgendwie rechtfertigen.« Ryzhok sieht sich in einer komplexen Lage: »Ich identifiziere mich als russisch, habe die russische Staatsbürgerschaft, mein Vater und mein Nachname sind ukrainisch und die meisten meiner Verwandten leben in der Ukraine. Vielen Leuten geht es ähnlich.«

 

Der politische Referent der Partei Linksbündnis (Vasemmistoliitto), Henrik Jaakkola, erläutert im Gespräch mit der Jungle World, wie finnische Linke zu Russland stehen: »In Finnland wirkt eine andere Interpretation als bei vielen europäischen Linken. Putins Agieren wird schon länger als imperialistisch verstanden, Russland als ein kapitalistischer Staat. Viele Linke in Europa sind im Denken des Kalten Kriegs stehengeblieben und haben ihr Verständnis nicht an das 21. Jahrhundert angepasst.« Der 32jährige ehemalige Generalsekretär der Linksjugend ist für seine Twitter-Schlachten mit Neoliberalen und Rechtspopulisten bekannt. »Ich bin stolz, dass in Finnland so viele Menschen für die Ukraine auf die Straße gehen. Die Position der Linken ist es nun, der Ukraine in ihrer Verteidigung gegen den Angriff beizustehen«, betont Jaakkola. Auf die Frage, was er von der nun unvermeidlich gewordenen Beitrittsdiskussion halte, meint er: »Die Nato-Beitrittsdiskussion wird jetzt ­wieder heißlaufen, aber es gibt auch viele zurückhaltende Stimmen. Es ist jetzt nicht die Zeit für überhas­tete Entscheidungen, und am Ende sehen das viele Finnen ähnlich.«

Es ist fraglich, ob er sich mit dieser Einschätzung nicht irrt. In der jüngsten Umfrage des öffentlich-rechtlichen Senders Yleis­radio, die zu Beginn des Kriegs durchgeführt wurde, befürworteten 53 Prozent der Befragten eine Nato-Mitgliedschaft Finnlands, so viele wie nie zuvor. Mittlerweile sind in allen Fraktionen des ­finnischen Parlaments Nato-Beitrittsbefürworter zu finden.

Ende der »Finnlandisierung«
Finnland war im Kalten Krieg blockfrei, soziokulturell und ökonomisch stark mit Westeuropa und vor allem Schweden verbunden, aber bis 1992 durch den finnisch-sowjetischen Freundschaftsvertrag der UdSSR verpflichtet. Der Vertrag sah explizit vor, dass Finnland auch von Westen kommende Angreifer für die Sowjetunion bekämpfen müsse. Der damit einhergehende russische Einfluss auf die Innenpolitik und die besonders vorsichtige Politik des nordischen Staats gegenüber seinem großen Nachbarn führte dazu, dass »Finnlandisierung« zu einem Schimpfwort in der westdeutschen Po­litik wurde. Bis zu 20 Prozent des finnischen Handelsvolumens machte der Handel mit der Sowjetunion aus, deren Zerfall führte mit zur schlimmsten Wirtschaftskrise der finnischen Geschichte.

Welche Auswirkungen die jetzige Abkopplung Russlands von den Märkten der EU auf die finnische Wirtschaft haben wird, ist noch nicht absehbar. Finnland gehört zusammen mit Litauen zu den am meisten vom Handel mit Russland abhängigen Nationalökonomien in der EU, doch das Handelsvo­lumen mit den anderen EU-Staaten oder den USA übersteigt das mit Russland um ein Vielfaches. Bereits in den ersten Tagen der russischen Invasion in der Ukraine war in Finnland eine gewisse Abwendung von Russland spürbar. So hat der in Helsinki beheimatete Eishockeyverein Jokerit die Saison in der russischen Kontinentalen Hockeyliga (KHL) vorzeitig beendet. Der etwas kryptischen Pressemitteilung zufolge sei eine Fortführung der Saison in dieser »bedauerlichen Weltlage« unmöglich. Jokerit und Dinamo Riga, das sich nun ebenfalls aus der KHL zurückgezogen hat, waren die einzigen beiden ­Eishockeyvereine aus EU-Staaten, die in der lukrativen höchsten russischen Spielklasse spielten.

»Einige meiner Vorfahren sind im Winterkrieg gestorben, aber wir sind daran gewöhnt, dass Russland immer nahe war. Ich fühle mich gerade nicht als Finne besonders bedroht, sondern als Europäer.« Mikko K., Demonstrant

Die Fluggesellschaft Finnair, deren Hauptaktionär der finnische Staat ist, erwartet durch die Überflugverbote über Russland große Einnahmeverluste. Finnair hat sich insbesondere auf Langstreckenflüge nach Asien spezialisiert; diese nehmen ausnahmslos die nördliche Route über Sibirien und werden absolut unrentabel, wenn dieser Weg versperrt ist.

Wie sich die finnisch-russischen Beziehungen nun entwickeln, ist unklar. Dem finnischen Präsidenten Sauli Niinistö von der konservativen Sammlungspartei Kokoomus wurde bislang ein pragmatischer Umgang mit Russland und ein professionelles Verhältnis zu Putin nachgesagt. Dem linken Politiker Jaakkola zufolge agierte er in der Außen- und Sicherheitspolitik besonnen: »Niinistö betont Gelassenheit und das Vertrauen, dass unsere Landes­verteidigung einer Krisensituation gewachsen ist.«

Auf dem Senatsplatz in Helsinki endet eine zweite, gleichzeitig stattfindende Demonstration mit Dutzenden Menschen, die von ukrainischen Exilgruppen organisiert wurde. Den dort Demonstrierenden wird dieser Pragmatismus kaum mehr reichen. Es sind viele ernste und traurige Gesichter zu sehen, wütende und entschlossene Parolen zu hören. Eine estnische Fahne weht neben Dutzenden ukrainischen. Neugierige betrachten die Ansammlung von den aufgehäuften Schneehügelchen aus.

 https://jungle.world/artikel/2022/10/schwierige-nachbarschaft

 

 Spaziert man vom Senatsplatz zur Metrostation Universität Helsinki und fährt gen Osten, ist man in weniger als 15 Minuten an der Station Itäkeskus. Dort, im migrantisch geprägten Osthelsinki, liegt einen Steinwurf entfernt von der Metrostation der Freundschaftspark. In diesem steht unter einer dicken Schicht Eisschnee bedeckt ein fast vergessenes Monument. 1983 errichtet, erinnert das Denkmal an das 35. Jubiläum des finnisch-sowjetischen Freundschaftsvertrags. Nach der Errichtung wurde ein zweiter Guss der Stadt Moskau geschenkt. Unter der Gruppe von Freunden und Dorfbewohnern, versammelt um ein frisch geborenes Kind, steht auf dem Sockel: »Monumentum amicitiae populorum« – Monument der Völkerfreundschaft.

Dienstag, 8. März 2022

Imad Rizq der Antisemit

 und seinen brutale antisemitischen Ansichten - haben im Nahen Osten viele Anhänger und kommen damit so oder so immer ins Fernsehen.


Im Libanon, aber auch in anderen arabischen Staaten werden fast täglich Stimmen laut, die »den Juden« die Schuld am Krieg in der Ukraine geben.

Der libanesische Wissenschaftler ›Imad Rizq erklärte am 1. März auf dem libanesischen Hisbollah-Sender Al-Manar TV, der Angriffskrieg Wladimir Putins gegen die Ukraine sei Teil eines Konflikts zwischen russischen und ukrainischen Juden. Dabei nannte er Odessa »die Hochburg« der ukrainischen Juden und behauptete, sowohl der ukrainische Präsident als auch der Premierminister besäßen die israelische Staatsbürgerschaft.

Laut Rizq sei es Israel, das von diesem Krieg profitiere, weil es den Plan gäbe, 200.000 arme jüdische Bauern aus der westukrainischen Stadt Lwiw in den jüdischen Staat zu übersiedeln. Daran anschließend behauptete der Moderator in dem von MEMRI übersetzten Interview, Israel bezöge durch die vom Krieg ausgelöste Immigrationswelle insofern Profit, als es durch sie sein »demografisches Problem« lösen wolle.

Rizq tritt häufig als angeblicher Experte im libanesischen Fernsehen auf. Erst vergangenen November bezeichnete er die Saudis in einem Interview als Beduinen, die bloß Selbstmordattentäter produzierten und kein Toilettenpapier benutzen würden. https://www.mena-watch.com/libanesischer-wissenschaftler-juden-stecken-hinter-ukrainekrieg/

 

Auch die Verschwörungstheorie, dass Juden hinter den Kriegen in der Welt steckten, um davon zu profitieren, dass sie »andere Nationen in die Irre führen«, gab er am 1. März nicht zum ersten Mal öffentlich zum Besten. Bereits 2014 erklärte er im iranischen Sender Al-Alam TV:

»Die zionistische Ideologie, die auf jüdisch-talmudischem Denken beruht, setzt auf folgende Strategie: Sie schafft sich einen Freund und wendet sich später gegen ihn.

Das passierte im Zweiten Weltkrieg, als die Russen unter Stalin und die USA Hitler und den Faschismus besiegten. Damit waren beide Staaten siegreiche Parteien. Aber die USA drängten Russland die Vorstellung eines Kalten Krieges auf, um ihre finanziellen Interessen zu wahren.

Das ist die Vorstellung, dass die Welt nur durch permanenten Konflikt wächst und gedeiht. Die Juden haben immer existenzielle Krisen für andere geschaffen, auf dass diese Krisen es ihnen ermöglichte zu überleben. So wurde auch der Kalte Krieg von der zionistischen Lobby geschaffen, die sich hinter der US-Regierung versteckte. (…)

Die jüdischen Chasaren vom Kaspischen Meer zum Beispiel bezahlten die Sowjets und das russische Reich. Sie kaufen sich Kriege, mit denen sie andere Nationen in die Irre führen.«

Die Juden, schloss Rizq damals, würden immer andere Nationen schwächen, um ihnen anschließend zu Hilfe zu kommen und Profit daraus zu ziehen.