Die westlichen Gesellschaften versuchen mit aller Kraft, dem
Antisemitismus beizukommen so sagt man. Und der überragende Teil der Menschheit
lebt in Asien, Afrika oder Lateinamerika. Ein Blick auf die dortigen
Israel-Debatten zeigt erst das ganze Ausmaß des Problems.
https://www.welt.de/politik/ausland/plus248424392/Globaler-Ueberblick-So-weit-verbreitet-ist-das-globale-Anti-Israel-Narrativ.html
Der
Palästinenser Zid Tamim war nie Teil des humanistischen Werte | sein Antisemitismus - wird auch bei den autochtonen Deutschen zunehmen, auch wenn die die Zeitung die Welt meint das "Zid Tamin als Musterbeispiel gelungener Integration
gelten könnte. Doch er führt ein Doppelleben. Unter einem Pseudonym hetzt er
gegen den jüdischen Staat und wettert gegen die Barbaren im Westen. .." https://www.welt.de/politik/deutschland/plus248962336/Palaestinenser-mit-Doppelleben-Und-nach-Feierabend-hetzt-er-gegen-Israel.html
Die Vereinten Nationen in ihrer derzeitigen Verfassung sind eine
Organisation, deren ersatzlose Abwicklung dem Weltfrieden und den
Menschenrechten mehr dienen würde als das Festhalten an ihr, durch das
ihre Charta, deren Jubiläum jüngst begangen wurde, jeden Tag mehr
verhöhnt wird. Die leider noch existierende Weltorganisation hat jede
Legitimität verspielt, ihr ethischer und moralischer Bankrott ist
evident.
So
müht sich der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, ihr bedeutendstes
Gremium, nun seit Tagen vergeblich, eine offen antiisraelische
Resolution so zu formulieren,
daß auch Washington ihr zuzustimmen bereit ist. Die Vereinigten Staaten
verlangen dabei lediglich, daß der Resolutionsentwurf spiegelt, wer am
7. Oktober wen wie überfiel, und das Recht des angegriffenen Staates
betont, sich und seine Existenz zu verteidigen.
Doch was Selbstverständlichkeiten sein sollten, sind in diesen
Vereinten Nationen keine, geht es um Israel, geht es um Juden. Das führt
derzeit auch UNICEF vor, das »Kinderhilfswerk« der Vereinten Nationen,
das von sich behauptet, »rund um die Uhr und in jedem Winkel der Welt [..] für jedes Kind« da zu sein. Die unabhängige Organisation Shurat HaDin hat dokumentiert, wie UNICEF da ist für Kinder in Israel: Nämlich gar nicht.
Menschen, die dem »Kinderhilfswerk« Spenden anboten für jene
israelischen Kinder und Jugendlichen, die das antisemitische Pogrom der
islamistischen Terrororganisation Hamas und ihrer Helfershelfer am 7.
Oktober zu Waisen gemacht hat, zu Flüchtlingen oder die auf andere Weise
davon betroffen sind, wurde mitgeteilt, UNICEF wolle israelischen
Opfern der Hamas nicht helfen, oder gar belogen, Gaza sei doch in
Israel.
Spenden
für »palästinensische« Kinder in Gaza sammelt UNICEF sehr wohl, denn,
so heuchelt das »Kinderhilfswerk«, »in allen Kriegen sind es die Kinder,
die zuerst und am meisten leiden«. Nur offenbar nicht die, die das Pech
haben, als Juden von islamistischen und anderen Terroristen und
Komplizen ins Visier genommen zu werden: »Wir haben keine
Spendenkampagne für israelische Opfer«. Diese UN sind eine Farce.
Im nächsten Jahr, wurde am Montag bekannt,
wird der Philosoph Omri Boehm mit dem »Leipziger Buchpreis zur
Europäischen Verständigung« ausgezeichnet. Die mit 20.000 Euro dotierte
Ehrung zählt zu den bedeutendsten Literaturauszeichnungen in
Deutschland, wie es bei der Stadt Leipzig heißt. Die Wahl des
Preisträgers liegt den Angaben zufolge in den Händen einer
»international renommierten Jury«.
Mit dem Preis, zu dessen Kuratorium der Freistaat Sachsen, die Stadt
Leipzig, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Leipziger
Messe gehören, werden jährlich »Persönlichkeiten gewürdigt,
deren geistiges und literarisches Werk sich in hervorragendem Maße um
das gegenseitige Verständnis in Europa und darüber hinaus verdient
gemacht hat und sich zeitgeschichtlicher Zusammenhänge bewusst ist
[sic!]«.
Teil des literarischem Werks des in Israel aufgewachsenen und in den
Vereinigten Staaten lehrenden Omri Boehm ist der 2020 erschienene Band
»Israel – ein Utopie«, in dem er »das gegenseitige Verständnis in Europa
und darüber hinaus« mit Aussagen über den israelischen Premierminister
Benjamin Netanjahu befördert, die den Likud-Politiker und sein
politisches Lager zu »natürlichen Verbündeten« der Hamas erklären:
»Natürlich demontierte Netanjahu den Friedensprozess
nicht unmittelbar oder im Alleingang. Das war ein Gemeinschaftsprojekt,
das von den einflussreichen israelischen und palästinensischen Gegnern
der Einigung eingefädelt wurde – am maßgeblichsten von der israelischen
Rechten mit Unterstützung der fundamentalistisch-religiösen
Zionistenbewegung und ihren natürlichen Verbündeten auf der
palästinensischen Seite, muslimischen Fundamentalistengruppen wie Hamas
und Islamischer Dschihad.«
Doch auch über diese »Analyse« hinaus weiß Omri Boehm zu begeistern, wenn er etwa doziert:
»Ich werde Ihnen sagen, wo der Antisemitismus nicht
beginnt: Er beginnt nicht damit, Israels Existenz als jüdischen Staat in
Frage zu stellen. Es ist auf jeden Fall möglich, Israels Jüdisch-Sein
und die Idee, dass ein jüdischer Staat zugleich demokratisch sein kann,
infrage zu stellen, ohne antisemitisch zu sein.«
Die »international renommierte Jury« des Leipziger Buchpreises meint,
Omri Boehm »für die Konsequenz, mit der er den Kern des humanistischen
Universalismus, die Verpflichtung zur Anerkennung der Gleichheit aller
Menschen, gegen jegliche Relativierung verteidigt«, ehren zu müssen. Vor
dem Hintergrund des 7. Oktober 2023 ist freilich auch der Beitrag
dieses Gremiums »zur Europäischen Verständigung« preisverdächtig.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wirft Israel vor, ein »Krankenhaus« »zerstört« zu haben. Tedros Adhanom Ghebreyesus, der der zu den Vereinten Nationen gehörenden Organisation vorsteht, läßt mitteilen,
er sei »entsetzt über das Ausmaß der Zerstörung« des »Kamal
Adwan-Krankenhauses« im Norden Gazas. Die israelischen Streitkräfte
hatten das Gelände nach mehrtägigen Kämpfen am Sonntag geräumt.
Terroristen der Hamas hatten das angebliche Krankenhaus als
Kommandozentrale sowie für Angriffe auf die israelische Armee genutzt,
ein Kriegsverbrechen, von dem die Weltgesundheitsorganisation und ihr
Chef ganz offenbar nichts bemerkt haben. Eine Verurteilung der
Islamisten durch Tedros Adhanom Ghebreyesus dafür, das »Krankenhaus« zu
terroristischer Infrastruktur gemacht zu haben, sucht man nämlich
vergeblich.
Dabei fanden die israelischen Einsatzkräfte auf dem Gelände des
»Krankenhauses« große Vorräte an Waffen, darunter Gewehre, Raketen,
Sprengsätze und weitere militärische Ausrüstung, und nahmen dort eigenen
Angaben zufolge rund 90 Terroristen fest. Doch Tedros Adhanom Ghebreyesus macht in seinen Angriffen nicht etwa sie verantwortlich für den Tod mehrerer Patienten, sondern die israelische Armee.
Mit seinen Angriffen auf den jüdischen Staat und dessen
Vorgehen gegen den islamistischen Terror reiht sich Tedros Adhanom
Ghebreyesus ein in die Phalanx hochrangiger Repräsentanten der Vereinten
Nationen, die sich mit Verleumdungen Jerusalems an die Seite jener
Barbaren stellen, die am 7. Oktober mit beispielloser Bestialität über
Israel herfielen, Kinder, Frauen und Männer quälten, vergewaltigten und
abschlachteten.
Spätestens wenn die Hamas geschlagen sein wird, werden sich, das
bestätigen die Attacken des WHO-Chefs erneut eindrücklich, die Vereinten
Nationen Fragen danach stellen müssen, wie die islamistische
Terrororganisation unter ihren Augen ihre »Al-Aksa-Flut« vorbereiten
konnte. Denn es waren die Vereinten Nationen, die spätestens seit 2007
den gesamten öffentlichen Sektor in Gaza organisierten. Sie können nicht
nichts bemerkt haben.
Die französische Außenministerin Catherine Colonna hat bei einem
Treffen mit ihrem israelischen Amtskollegen Eli Cohen in Tel Aviv für
eine »unverzügliche und dauerhafte Feuerpause« in Gaza geworben,
denn es seien, glaubt sie, »zu viele Zivilisten« getötet worden. Den
Befund teilen David Cameron und Annalena Baerbock, Außenminister in
London und Chefin des Auswärtigen Amts, in einem Meinungsartikel.
Allerdings widersprechen sie ihrer französischen Kollegin darin auch:
»Wir glauben nicht, daß der Ruf nach einem allgemeinen und sofortigen
Waffenstillstand in Verbindung mit der Hoffnung, er werde irgendwie
andauern, der richtige Weg ist«. Denn mit solchen Forderungen würde die
Ursache des Krieges in und um Gaza ignoriert, der Überfall der Hamas auf
Israel am 7. Oktober und ihre fortdauernden Raketenangriffe.
Diese Einsicht hält Annalena Baerbock und Davin Cameron derweil
freilich nicht davon ab, sich ihrerseits für »humanitäre Feuerpausen«
einzusetzen, womit sie dann doch wieder bei der Forderung ihrer Pariser
Amtskollegin andocken und Zweifel an ihrer Zurechnungsfähigkeit wecken.
Anzunehmen, daß die Hamas begierig auf Feuerpausen ist, um ihre Waffen
niederzulegen und ihre Geiseln freizulassen, ist illusorisch.
Deutet Premier Benjamin Netanjahu die Möglichkeit von Verhandlungen über einen weiteren Deals
zur Freilassung von Geiseln an, ist das das Ergebnis des Drucks, den
die israelischen Streitkräfte in ihrem Kampf gegen die Islamisten in
Gaza aufgebaut haben. Eine Abkehr von dem Ziel Jerusalems, die Hamas zu
zerschlagen, wie es wohl den Europäern vorschwebt, ist indes weiterhin
aus guten Gründen ausgeschlossen.
Mit den Islamisten kann es nach dem 7. Oktober 2023 und den
massenhaften Verbrechen, die sie an diesem Tag auf israelischem Boden
nicht zufällig, sondern nach langer Vorbereitung begingen, keinen
Frieden geben. Und das sollte auch unter »Palästinensern« gelten: Mit
Bestien, die Kinder quälen, vergewaltigen, sie enthaupten oder bei
lebendigem Leib in Flammen stoßen, ist der Aufbau einer
(Nachkriegs-)Gesellschaft unmöglich.
Zugleich ist der Krieg gegen die Hamas ein Kampf um die Zukunft des
jüdischen Staates. Nur ein Sieg über die Islamisten in Gaza kann deren
Verbündete im Libanon, in Jemen, Syrien und anderswo, allesamt Teile der
von Teheran gesteuerten »Achse des Widerstands«, von Großangriffen wie
dem der Hamas abhalten. Überlebt die Terrororganisation, sind weitere
Kriege vorprogrammiert. Schon allein deshalb hat Frieden jetzt keine Priorität.
Hatte der Nationalrat der Schweiz noch am Montag eine Einstellung
der Unterstützung des berüchtigten »Hilfswerks der Vereinten Nationen
für Palästina-Flüchtlinge«, die UNRWA, beschlossen, kassierte
der Ständerat in Bern am Donnerstag die Entscheidung der anderen
Parlamentskammer mit knapper Mehrheit wieder. Zuvor hatte UNRWA-Chef
Philippe Lazzarini scharfe Kritik an der Nationalversammlung geübt.
In einem Gespräch mit dem Tagesanzeiger bezeichnete der Diplomat Vorwürfe gegen sein »Hilfswerk« als »Desinformationen von Kampagnen-NGOs«, ein auch von Lobbyisten der UNRWA gern vorgebrachtes
»Argument« gegen Kritik. Danach gefragt, ob er »denn ausschliessen«
könne, daß es antisemitisches Schulmaterial an den UNRWA-Schulen gibt«,
erwiderte Philippe Lazzarini allen Ernstes, »ja, das schliesse ich aus«.
Daß er sich dabei ausgerechnet auch auf das Georg-Eckert-Institut
berief, eine nach seinen Worten »glaubwürdige Institution«, die »unsere
Schulprogramme« analysiert hätte, entbehrt nicht einer gewissen Ironie:
Denn die deutschen Wissenschaftler erklären,
in mindestens einem untersuchten Lehrbuch »eine Häufung von Stereotypen
und Anschuldigungen« festgestellt zu haben, »die als eindeutig
antisemitisch zu charakterisieren sind«.
Weiter konnten die Forscher »auch Darstellungen« nicht völlig
übersehen, »die Gewalt gegen Israelis – zumeist als ›zionistische
Besatzer‹ bezeichnet – gutheißen«. Philippe »das schliesse ich aus«
Lazzarini ist ein notorischer wie dreister Lügner. Wie seine Vorgänger
hat auch er tatenlos zugesehen, wie die UNRWA in Gaza durch die Hamas
unterwandert wurde, und leugnet bis heute, was längst gar nicht mehr zu
widerlegen ist.
Es ist deshalb unverantwortlich, dieses »Hilfswerk« weiter mit
finanziellen Zuwendungen zu unterstützen, sein konfliktverschärfendes
Wirken zu ermöglichen, ob es um 20 Millionen Franken geht oder um noch
immer weiter aufgestockte dreistellige Millionenbeträge aus Berlin und
Brüssel. Dank solcher Gestalten wie Philippe Lazzarini ist das
»Hilfswerk« wesentlicher Teil des Problems, denn es untergräbt und
sabotiert Stabilität und Frieden.
Die Unterstützung der »palästinensischen« Gesellschaft für die
islamistische Terrororganisation Hamas hält auf hohem Niveau an. Hatte
bereits vor kurzem eine Umfrage den breiten Rückhalt belegt, den die
Islamisten trotz ihrer bestialischen Verbrechen unter »Palästinensern«
haben, bestätigt jetzt eine weitere Umfrage unter »Palästinensern« die kaum überraschenden, dennoch aber erschreckenden Befunde.
Unterstützt von der deutschen Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) hat das Palestinian Center for Policy and Survey Research (PSR)
zwischen dem 22. November und dem 2. Dezember »Palästinensern« in Gaza
und den umstrittenen Gebieten dazu befragt, wie sie zur Hamas stehen und
zu dem Krieg, den die Terrororganisation mit einem barbarischen Pogrom
am 7. Oktober im Süden Israels vom Zaun brach.
Aus der Befragung geht hervor, daß sich die Zustimmungswerte für die
Hamas in den umstrittenen Gebieten, die vom Regime um »Präsident« Abu
Mazen in Ramallah kontrolliert werden, seit einer Umfrage des PSR
Anfang September verdreifacht und selbst noch in Gaza erhöht haben,
wenn auch »nicht signifikant«, so die Meinungsforscher. 81 Prozent der
Befragten halten den Angriff der Hamas für gerechtfertigt.
Die bestialischen Verbrechen der Islamisten am 7. Oktober, vielfach
von ihnen selbst aufgezeichnet, leugnet eine Mehrheit der
»Palästinenser«, die angeben, keine der in israelischen und
internationalen Medien veröffentlichten Bilder und Aufzeichnungen
gesehen zu haben. Dabei dürfte es sich allerdings um eine
Schutzbehauptung handeln, zumal die Hamas ja kein Geheimnis aus ihren
»Heldentaten« machte.
Spätestens mit der Befragung ist Ahnungslosigkeit über das Ausmaß der
Barbarei der islamistischen Terroristen und ihrer Helfer, die sich an
den Verbrechen und Plünderungen beteiligten, jedoch ohnehin nicht mehr
anzunehmen. Halten zu diesem Zeitpunkt noch 72 Prozent der
»Palästinenser« den Überfall der Hamas für »richtig« (57 Prozent in
Gaza, 82 Prozent in den umstrittenen Gebieten), so ist das sehr
deutlich.
Und noch deutlicher ist die Antwort der befragten »Palästinenser« auf
die Frage danach, ob die Terroristen der Hamas in ihrer »Al-Aksa-Flut«
Kriegsverbrechen begangen hätten: Beinahe 9 von zehn »Palästinensern«
(89 Prozent) verneinten hier. Was wurde aus den Millionen und Milliarden
an »Entwicklungshilfe«, die nach »Palästina« geflossen sind zum Aufbau
staatlicher Strukturen und einer »Zivilgesellschaft«? Das.