Samstag, 27. Januar 2024

Internationaler Holocaust Gedenktag | Tut das Notwendige und noch viel mehr

Das Notwendige tun
Heute vor 79 Jahren wurde das KZ Auschwitz befreit. 79 Jahre später ist 16 Wochen nach dem tödlichsten Tag in der jüdischen Geschichte seit der Shoah. 79 Jahre später plant die AfD unter anderem Millionen von Menschen zu deportieren. 79 Jahre später sind offen menschenfeindliche Parolen auf den Straßen, Hass und Pogrome.
HolocaustRemembranceDay
Heute halten wieder alle möglichen Menschen Schilder mit der Aufschrift "We Remember", putzen Stolpersteine, legen Blumen nieder, demonstrieren für Demokratie:

Auch Menschen, die nach dem 7. Oktober geschwiegen haben und nun Israel das Recht auf Verteidigung absprechen, sich über gendergerechte Sprache aufregen, die migrantische Menschen nur aufnehmen wollen, weil bzw. wenn es profitabel für die Wirtschaft ist, die behaupten Inklusion wäre mit einer Rampe neben der Treppe dann auch abgeschlossen, die sich kaum vorstellen können, dass es andere Lebensrealitäten als die eigene gibt, die im Alltag dann doch lieber nichts sagen und nichts verändern.

In Sachsen-Anhalt wurde das Gedenken für heute sogar einfach abgesagt, da gleichzeitig Bauern:Bäuerinnenproteste stattfinden sollten. Mittlerweile beschlossen die Bauern:Bäuerinnen ihre Proteste zu verschieben. Das Gedenken bleibt abgesagt.

Seit Jahren reden wir darüber, wie wichtig die Erinnerungskultur ist und dass wir endlich handeln müssen. Aber am Ende sind es eben doch häufig nur die Betroffenen selbst, die (oft auch unbezahlte) Aufklärungsarbeit leisten, Forderungen formulieren, die sich austauschen, solidarisieren und aktiv für Veränderung einsetzen. Denn wir anderen haben das Privileg, uns entscheiden zu können, ob wir uns mit Diskriminierungsformen, von denen wir nicht selbst betroffen sind, auseinandersetzen wollen oder eben nicht.

Ab und zu mal Ermordete zu betrauern ist einfach. Sich kontinuierlich für die in der Gegenwart betroffenen einzusetzen, ihnen zuhören und dann tatsächliche helfen Veränderungen anzustoßen kann schnell anstrengend und unbequem werden.
Aber ein #NieWieder ist wertlos, wenn ihr immer nur dann mitmacht, wen es bequem und einfach ist. Ein #WeRemember ist nutzlos, wenn es keine Konsequenzen für die Gegenwart hat. Heute vor 79 Jahren wurde das KZ Auschwitz befreit. 79 Jahre später ist 16 Wochen nach dem tödlichsten Tag in der jüdischen Geschichte seit… | Instagram

Heute vor 79 Jahren wurde das KZ Auschwitz befreit. 79 Jahre später ist 16 Wochen nach dem tödlichsten Tag in der jüdischen Geschichte seit der Shoah. 79 Jahre später plant die AfD unter anderem Millionen von Menschen zu deportieren. 79 Jahre später sind offen menschenfeindliche Parolen auf den Straßen, Hass und antisemitische Pogrome wie am 7. Oktober durch die Hamas nehmen zu. Die Menschenfeinde sind derer so viele geworden | das man verzweifeln möchte. Aber das geht ja auch nicht man kann nicht immer im Trübsinn bleiben .. auch wenn das Unbehagen bleibt. Nun gilt es | Auf zum letzten Gefecht usw. Als Antideutsche Antifa sind wir jeder Bewegung (Bündnis) fern | Bewegungsfern und trotz-alle-dem | das man das Notwendige dazu sagt | #NoPasaren | Die Fremdenfeinde, Faschisten, Antisemiten und Nazis dürfen Verteidigungslinie der Antifa nicht durchbrechen es gilt standzuhalten man muss Gegenhalten und den Gegenangriff starten. Für die Freiheit und das ganze leben. Dabei muss einiges noch gesagt werden die Nazis, putinextreme  Kriegstreiber, Hamas Antisemiten usw. werden immer mehr und mehr. Die AfD plant wirklich mit Hilfe von Reichsbürgern Nazis, Antisemiten und Putin einen Staatsstreich. Und die Hamas so ihre Charta die Vernichtung der Juden sie wird dabei von den einstigen Hoffnungsträger Südafrika in Den Haag unterstütz - mit Hanebüchenen antisemitischen Anklagen, Hetze und der Relativierung der Shoah und des Völkermord an sich. Es ist die Hamas die einen antisemitischen Völkermord anstrebt. | Deshalb ist es Notwendig die AfD Hamas und Putin anzugreifen - soll heißen die AfD muss verboten werden, die Hamas und  Putin müssen beseitigt und Produkte aus Südafrika boykottiert werden - damit all die Menschen, die Juden in Israel und auf der ganzen Welt leben können. Wenn das nicht gelingt muss man sich verstecken oder ins Exil | PS: Südafrika ist nicht nur ein antisemitisches Land sondern zu tiefts | Fremdenfeindlich gegenüber afrikanischen Flüchtlingen und Migranten  #boycottsouthafrica auf Instagram | Hashtags gehen.  #NiewiederDeutschland #AgainstAfD #abschiebestopp #keinmenschistillegal #Iran #WirSindDieBrandmauer #fckafd #Gegenrechts #Christentum #Antifaschismus #rosaluxemburg #karlliebknecht #arbeiterinnenbewegung #pfadfinderinnengegenantisemitismus #Emanzipation #gegendieneuerechte #gegenjedenantisemitismus #STANDWITHISRAEL #HamasisISIS #Palestine #Nopalestine #Niewiederdeutschland #Antideutsche #Antifa #SupportIsrael #jewslivesmatter #defendarmenia #againsthamas #freegazafromhamas #againstantisemitism #FreeIran #AgainstMullahs #freegazafromhamas #AgainstIslamism #freekurdistan #DefendArmenia #antideutscheantifa #AfDVerbotJetzt #gegenjedenantisemitismus #antideutsch #zionism #zionist #antifa #antifacrew #idf #islamistheproblem #supportusa #amicomeback  #wesupportourtroops #noafd #fckafd #fcknzs #niewieder #niewiederfaschismus #fuckafd #fucknazis #keinenzentimeter #rechtsextremismus #nazis #nazisraus #nazisindieantarktis 

#politik #demokratie #demokratieretten #scheiße #faschismus #rassismus #boycottsouthafrica

#africanmigrants #BoycottSouthAfrica #Nigeria #Afrophobia 


 

Montag, 15. Januar 2024

Gegen jeden Antisemitismus | Im Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht | Für die Freiheit

 


Am 15. Januar 1919 ermordeten, mit Zustimmung seitens der MSPD und des sozialdemokratischen Reichswehrministers der Weimarer Republik, Freikorps-Soldaten die beiden Spartakus-Mitglieder Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Beide standen für konsequenten Antimilitarismus, Antinationalismus, Antikapitalismus und dem Streben nach einer besseren Welt.

Die revolutionären Bewegungen der Nachkriegszeit unterlagen. Viele Revolutionäre verloren ihr Leben. Die Befreiung der menschlichen Tätigkeit von fremder Aneignung, eine bewusste und vernünftige Einrichtung von Gesellschaft und Ökonomie, eine emanzipatorische Auflösung von Markt und Herrschaft wurden vertagt. Bürgerlicher Staat und Kapitalismus setzten sich durch und somit eine Gesellschaftsform, die nicht fähig war, die mit ihr verbundenen Versprechen von Freiheit, Glück und Gerechtigkeit jemals einlösen zu können - und die in sich die Möglichkeit der Katastrophe trug.

Wenige Jahre später wurde die ArbeiterInnenbewegung radikal zerschlagen. In der negativen Aufhebung der bürgerlichen Gesellschaft, in dem antisemitischen Wahn von der Brechung der Zinsknechtschaft, in der negativen Aufhebung der Klassen, in antisemitischer und rassistischer Ausgrenzung, Gewalt und Vernichtung formierte sich die Mehrheit der Deutschen als nationalsozialistische Volksgemeinschaft.

Dem marxschen Imperativ, "alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist" musste durch Adorno hinzugefügt werden, dass die Menschen "ihr Denken und Handeln so einzurichten [hätten], dass Auschwitz nicht sich wiederhole, nichts Ähnliches geschehe". Zu beidem könnte mit Rosa Luxemburg ergänzt werden: "Die Revolution ist großartig, alles andere ist Quark!"

Gegen jeden Antisemitismus | Im Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht | Für die Freiheit, Israel, die Juden und die ganze Menschheit | Antideutsche Kritiken | Getragene und Ungetragene (antidekritblogwen.blogspot.com)

#rosaluxemburg #karlliebknecht #arbeiterinnenbewegung #ichwarichbibichwerdesein #trotzalledem #jugendverband #werhatunsverraten #pfadfinderinnengegenantisemitismus #emanzipation #gegendieneuerechte #gegenjedenantisemitismus #buntdreistepfadfinder_innen #buntunddreist #KommZumBDP #STANDWITHISRAEL #HamasisISIS #Palestine #Nopalestine #torsun #freegazafromhamas #israel #Antideutsch #Antifa #againstantisemitism #FreeIran #AgainstMullahs #freegazafromhamas #AgainstIslamism #antisemitism#StopTheHate #freegazafromhamas #bringthemhome #107

#Antideutsche #Antifa #SupportIsrael #againstantisemitism #egotronic #BringThemHome #FreeIran #freekurdistan #DefendArmenia #antideutscheantifa

Sonntag, 14. Januar 2024

#AgainstPutinTrump


 https://www.derstandard.at/story/3000000201892/demokraten-trump-nahm-w228hrend-amtszeit-millionen-aus-ausland-ein?ref=rec

Das System Trump (Super 8)

#1 Abschaffung der repräsentativen und wehrhaften Demokratie und Installierung diktatorischer Strukturen unter dem Deckmantel der direkten Demokratie
#2 Rechtsextremismus mit russophiler Intergration bzw Duldung putinischer Aggressionsagenda
#3 Isolierung durch Grenzfestungen zum Scheinschutz
#4 Diskriminierung von Minderheiten (Kriegsfüchtige, Kranke, Behinderte)
#5 Frauenfeindlichkeit durch Abwertung und Nichtduldung
#6 Installation von Alternativmedien (synthetisch-toxische Desinformation) und Abschaffung der rechtlich-öffentlichen Medien
#7 Wissenschaftsfeindliche Haltung mit Verbreitung von Halbwahrheiten und Deep Fakes für das Weltbild der ultimativen und unverhandelbaren Wahrheit
#8 Steuerbegünstigten für Reiche und Spitzenverdiener

THIS DAY IN POLITICS FDR arrives in Morocco, Jan. 14, 1943

 

On this day in 1943, President Franklin D. Roosevelt arrived in Morocco to join British Prime Minister Winston Churchill for a 10-day conference in Casablanca that mapped the course the allies would pursue in fighting World War II and that demanded the “unconditional surrender” of Nazi Germany and Japan.

In crossing the Atlantic in a Boeing 314 Flying Boat dubbed the Dixie Clipper, Roosevelt became the first president to travel on official business by airplane. At the time, FDR was a frail 60-year-old chief executive, with little more than two more years to live. He was persuaded to make the arduous 17,000-mile round trip by air because Nazi U-boats remained on the prowl. FDR arrives in Morocco, Jan. 14, 1943 - POLITICO

Freitag, 5. Januar 2024

In Memoriam |

 

Bei den gefallenen Soldaten der #IDF handelt es sich hauptsächlich um junge Männer -, die Anfang zwanzig sind, obwohl einige erst 19 Jahre alt sind. Bislang sind über 500 israelische #Soldaten im Kampf gefallen, 168 seit dem 7.10. in Gaza. Demographisch gesehen entspricht dies etwa 18.444 gefallenen amerikanischen Soldaten.
Darüber hinaus wurden dreitausend IDF-Angehörige verwundet, was demografisch gesehen 110.666 verwundeten amerikanischen Soldaten entspricht. Obwohl man nicht viel darüber hört, wurden etwa 200.000 Israelis vertrieben und sowohl aus dem Norden als auch aus dem Süden zurückgezogen. Das ist das demographische Äquivalent von mehr als sieben - fast acht - Millionen vertriebenen bundesdeutsche Zivilisten. Ein Land wie Niedersachen würde ganz evakuiert werden - das an sich währe doch eine #Tragödie. Stellen Sie sich die Kosten einer solchen Umsiedlung vor, stellen Sie sich das Trauma einer solchen inneren Verbannung vor. All dieses ist ein Alptraum, ein Horror, eine Fortsetzung der Gräueltaten, die die Hamas am 7.10. gegen Israel verübt hat. Doch wie ist die Realität, Mit einigen rühmlichen Ausnahmen würde sich Ihre Aufmerksamkeit in erster Linie auf die Zahl der Toten im #Gazastreifen richten - Statistiken, die routinemäßig Hamas-Terroristen mit Pro-Hamas-Zivilisten mit den wenigen neutralen Zivilisten  aus dem Gazastreifen zusammenfassen und von der #UNO und vielen #Medien #Weltweit unkritisch übernommen werde. (Dazu kommt noch das islamistische, rechte wie linke Friedensbewegte  und Putin-nahe Medien antisemitisch weiter hetzen)  Daher kann man den völlig unglaubwürdigen #Statistiken der Hamas nicht trauen. Hamas lügt

Mittwoch, 20. Dezember 2023

Die Welt gegen Israel - nur die USA macht nicht mit | #SupportIsrael #SupportUSA

 


Die westlichen Gesellschaften versuchen mit aller Kraft, dem Antisemitismus beizukommen so sagt man. Und der überragende Teil der Menschheit lebt in Asien, Afrika oder Lateinamerika. Ein Blick auf die dortigen Israel-Debatten zeigt erst das ganze Ausmaß des Problems.

https://www.welt.de/politik/ausland/plus248424392/Globaler-Ueberblick-So-weit-verbreitet-ist-das-globale-Anti-Israel-Narrativ.html

 Der Palästinenser Zid Tamim war nie Teil des humanistischen Werte | sein Antisemitismus - wird auch bei den autochtonen Deutschen zunehmen,  auch wenn die die Zeitung die Welt meint das "Zid Tamin  als Musterbeispiel gelungener Integration gelten könnte. Doch er führt ein Doppelleben. Unter einem Pseudonym hetzt er gegen den jüdischen Staat und wettert gegen die Barbaren im Westen. .." https://www.welt.de/politik/deutschland/plus248962336/Palaestinenser-mit-Doppelleben-Und-nach-Feierabend-hetzt-er-gegen-Israel.html

Bankrotterklärung

Die Vereinten Nationen in ihrer derzeitigen Verfassung sind eine Organisation, deren ersatzlose Abwicklung dem Weltfrieden und den Menschenrechten mehr dienen würde als das Festhalten an ihr, durch das ihre Charta, deren Jubiläum jüngst begangen wurde, jeden Tag mehr verhöhnt wird. Die leider noch existierende Weltorganisation hat jede Legitimität verspielt, ihr ethischer und moralischer Bankrott ist evident.

So müht sich der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, ihr bedeutendstes Gremium, nun seit Tagen vergeblich, eine offen antiisraelische Resolution so zu formulieren, daß auch Washington ihr zuzustimmen bereit ist. Die Vereinigten Staaten verlangen dabei lediglich, daß der Resolutionsentwurf spiegelt, wer am 7. Oktober wen wie überfiel, und das Recht des angegriffenen Staates betont, sich und seine Existenz zu verteidigen.

Doch was Selbstverständlichkeiten sein sollten, sind in diesen Vereinten Nationen keine, geht es um Israel, geht es um Juden. Das führt derzeit auch UNICEF vor, das »Kinderhilfswerk« der Vereinten Nationen, das von sich behauptet, »rund um die Uhr und in jedem Winkel der Welt [..] für jedes Kind« da zu sein. Die unabhängige Organisation Shurat HaDin hat dokumentiert, wie UNICEF da ist für Kinder in Israel: Nämlich gar nicht.

Menschen, die dem »Kinderhilfswerk« Spenden anboten für jene israelischen Kinder und Jugendlichen, die das antisemitische Pogrom der islamistischen Terrororganisation Hamas und ihrer Helfershelfer am 7. Oktober zu Waisen gemacht hat, zu Flüchtlingen oder die auf andere Weise davon betroffen sind, wurde mitgeteilt, UNICEF wolle israelischen Opfern der Hamas nicht helfen, oder gar belogen, Gaza sei doch in Israel.

Spenden für »palästinensische« Kinder in Gaza sammelt UNICEF sehr wohl, denn, so heuchelt das »Kinderhilfswerk«, »in allen Kriegen sind es die Kinder, die zuerst und am meisten leiden«. Nur offenbar nicht die, die das Pech haben, als Juden von islamistischen und anderen Terroristen und Komplizen ins Visier genommen zu werden: »Wir haben keine Spendenkampagne für israelische Opfer«. Diese UN sind eine Farce.

»Kern des humanistischen Universalismus«

Im nächsten Jahr, wurde am Montag bekannt, wird der Philosoph Omri Boehm mit dem »Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung« ausgezeichnet. Die mit 20.000 Euro dotierte Ehrung zählt zu den bedeutendsten Literaturauszeichnungen in Deutschland, wie es bei der Stadt Leipzig heißt. Die Wahl des Preisträgers liegt den Angaben zufolge in den Händen einer »international renommierten Jury«.

Mit dem Preis, zu dessen Kuratorium der Freistaat Sachsen, die Stadt Leipzig, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Leipziger Messe gehören, werden jährlich »Persönlichkeiten gewürdigt, deren geistiges und literarisches Werk sich in hervorragendem Maße um das gegenseitige Verständnis in Europa und darüber hinaus verdient gemacht hat und sich zeitgeschichtlicher Zusammenhänge bewusst ist [sic!]«.

Teil des literarischem Werks des in Israel aufgewachsenen und in den Vereinigten Staaten lehrenden Omri Boehm ist der 2020 erschienene Band »Israel – ein Utopie«, in dem er »das gegenseitige Verständnis in Europa und darüber hinaus« mit Aussagen über den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu befördert, die den Likud-Politiker und sein politisches Lager zu »natürlichen Verbündeten« der Hamas erklären:

»Natürlich demontierte Netanjahu den Friedensprozess nicht unmittelbar oder im Alleingang. Das war ein Gemeinschaftsprojekt, das von den einflussreichen israelischen und palästinensischen Gegnern der Einigung eingefädelt wurde – am maßgeblichsten von der israelischen Rechten mit Unterstützung der fundamentalistisch-religiösen Zionistenbewegung und ihren natürlichen Verbündeten auf der palästinensischen Seite, muslimischen Fundamentalistengruppen wie Hamas und Islamischer Dschihad.«

Doch auch über diese »Analyse« hinaus weiß Omri Boehm zu begeistern, wenn er etwa doziert:

»Ich werde Ihnen sagen, wo der Antisemitismus nicht beginnt: Er beginnt nicht damit, Israels Existenz als jüdischen Staat in Frage zu stellen. Es ist auf jeden Fall möglich, Israels Jüdisch-Sein und die Idee, dass ein jüdischer Staat zugleich demokratisch sein kann, infrage zu stellen, ohne antisemitisch zu sein.«

Die »international renommierte Jury« des Leipziger Buchpreises meint, Omri Boehm »für die Konsequenz, mit der er den Kern des humanistischen Universalismus, die Verpflichtung zur Anerkennung der Gleichheit aller Menschen, gegen jegliche Relativierung verteidigt«, ehren zu müssen. Vor dem Hintergrund des 7. Oktober 2023 ist freilich auch der Beitrag dieses Gremiums »zur Europäischen Verständigung« preisverdächtig.

Lakai der Hamas

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wirft Israel vor, ein »Krankenhaus« »zerstört« zu haben. Tedros Adhanom Ghebreyesus, der der zu den Vereinten Nationen gehörenden Organisation vorsteht, läßt mitteilen, er sei »entsetzt über das Ausmaß der Zerstörung« des »Kamal Adwan-Krankenhauses« im Norden Gazas. Die israelischen Streitkräfte hatten das Gelände nach mehrtägigen Kämpfen am Sonntag geräumt.

Terroristen der Hamas hatten das angebliche Krankenhaus als Kommandozentrale sowie für Angriffe auf die israelische Armee genutzt, ein Kriegsverbrechen, von dem die Weltgesundheitsorganisation und ihr Chef ganz offenbar nichts bemerkt haben. Eine Verurteilung der Islamisten durch Tedros Adhanom Ghebreyesus dafür, das »Krankenhaus« zu terroristischer Infrastruktur gemacht zu haben, sucht man nämlich vergeblich.

Dabei fanden die israelischen Einsatzkräfte auf dem Gelände des »Krankenhauses« große Vorräte an Waffen, darunter Gewehre, Raketen, Sprengsätze und weitere militärische Ausrüstung, und nahmen dort eigenen Angaben zufolge rund 90 Terroristen fest. Doch Tedros Adhanom Ghebreyesus macht in seinen Angriffen nicht etwa sie verantwortlich für den Tod mehrerer Patienten, sondern die israelische Armee.

Mit seinen Angriffen auf den jüdischen Staat und dessen Vorgehen gegen den islamistischen Terror reiht sich Tedros Adhanom Ghebreyesus ein in die Phalanx hochrangiger Repräsentanten der Vereinten Nationen, die sich mit Verleumdungen Jerusalems an die Seite jener Barbaren stellen, die am 7. Oktober mit beispielloser Bestialität über Israel herfielen, Kinder, Frauen und Männer quälten, vergewaltigten und abschlachteten.

Spätestens wenn die Hamas geschlagen sein wird, werden sich, das bestätigen die Attacken des WHO-Chefs erneut eindrücklich, die Vereinten Nationen Fragen danach stellen müssen, wie die islamistische Terrororganisation unter ihren Augen ihre »Al-Aksa-Flut« vorbereiten konnte. Denn es waren die Vereinten Nationen, die spätestens seit 2007 den gesamten öffentlichen Sektor in Gaza organisierten. Sie können nicht nichts bemerkt haben.

Falsche Priorität

Die französische Außenministerin Catherine Colonna hat bei einem Treffen mit ihrem israelischen Amtskollegen Eli Cohen in Tel Aviv für eine »unverzügliche und dauerhafte Feuerpause« in Gaza geworben, denn es seien, glaubt sie, »zu viele Zivilisten« getötet worden. Den Befund teilen David Cameron und Annalena Baerbock, Außenminister in London und Chefin des Auswärtigen Amts, in einem Meinungsartikel.

Allerdings widersprechen sie ihrer französischen Kollegin darin auch: »Wir glauben nicht, daß der Ruf nach einem allgemeinen und sofortigen Waffenstillstand in Verbindung mit der Hoffnung, er werde irgendwie andauern, der richtige Weg ist«. Denn mit solchen Forderungen würde die Ursache des Krieges in und um Gaza ignoriert, der Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober und ihre fortdauernden Raketenangriffe.

Diese Einsicht hält Annalena Baerbock und Davin Cameron derweil freilich nicht davon ab, sich ihrerseits für »humanitäre Feuerpausen« einzusetzen, womit sie dann doch wieder bei der Forderung ihrer Pariser Amtskollegin andocken und Zweifel an ihrer Zurechnungsfähigkeit wecken. Anzunehmen, daß die Hamas begierig auf Feuerpausen ist, um ihre Waffen niederzulegen und ihre Geiseln freizulassen, ist illusorisch.

Deutet Premier Benjamin Netanjahu die Möglichkeit von Verhandlungen über einen weiteren Deals zur Freilassung von Geiseln an, ist das das Ergebnis des Drucks, den die israelischen Streitkräfte in ihrem Kampf gegen die Islamisten in Gaza aufgebaut haben. Eine Abkehr von dem Ziel Jerusalems, die Hamas zu zerschlagen, wie es wohl den Europäern vorschwebt, ist indes weiterhin aus guten Gründen ausgeschlossen.

Mit den Islamisten kann es nach dem 7. Oktober 2023 und den massenhaften Verbrechen, die sie an diesem Tag auf israelischem Boden nicht zufällig, sondern nach langer Vorbereitung begingen, keinen Frieden geben. Und das sollte auch unter »Palästinensern« gelten: Mit Bestien, die Kinder quälen, vergewaltigen, sie enthaupten oder bei lebendigem Leib in Flammen stoßen, ist der Aufbau einer (Nachkriegs-)Gesellschaft unmöglich.

Zugleich ist der Krieg gegen die Hamas ein Kampf um die Zukunft des jüdischen Staates. Nur ein Sieg über die Islamisten in Gaza kann deren Verbündete im Libanon, in Jemen, Syrien und anderswo, allesamt Teile der von Teheran gesteuerten »Achse des Widerstands«, von Großangriffen wie dem der Hamas abhalten. Überlebt die Terrororganisation, sind weitere Kriege vorprogrammiert. Schon allein deshalb hat Frieden jetzt keine Priorität.

Verfolgte Unschuld

Hatte der Nationalrat der Schweiz noch am Montag eine Einstellung der Unterstützung des berüchtigten »Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge«, die UNRWA, beschlossen, kassierte der Ständerat in Bern am Donnerstag die Entscheidung der anderen Parlamentskammer mit knapper Mehrheit wieder. Zuvor hatte UNRWA-Chef Philippe Lazzarini scharfe Kritik an der Nationalversammlung geübt.

In einem Gespräch mit dem Tagesanzeiger bezeichnete der Diplomat Vorwürfe gegen sein »Hilfswerk« als »Desinformationen von Kampagnen-NGOs«, ein auch von Lobbyisten der UNRWA gern vorgebrachtes »Argument« gegen Kritik. Danach gefragt, ob er »denn ausschliessen« könne, daß es antisemitisches Schulmaterial an den UNRWA-Schulen gibt«, erwiderte Philippe Lazzarini allen Ernstes, »ja, das schliesse ich aus«.

Daß er sich dabei ausgerechnet auch auf das Georg-Eckert-Institut berief, eine nach seinen Worten »glaubwürdige Institution«, die »unsere Schulprogramme« analysiert hätte, entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Denn die deutschen Wissenschaftler erklären, in mindestens einem untersuchten Lehrbuch »eine Häufung von Stereotypen und Anschuldigungen« festgestellt zu haben, »die als eindeutig antisemitisch zu charakterisieren sind«.

Weiter konnten die Forscher »auch Darstellungen« nicht völlig übersehen, »die Gewalt gegen Israelis – zumeist als ›zionistische Besatzer‹ bezeichnet – gutheißen«. Philippe »das schliesse ich aus« Lazzarini ist ein notorischer wie dreister Lügner. Wie seine Vorgänger hat auch er tatenlos zugesehen, wie die UNRWA in Gaza durch die Hamas unterwandert wurde, und leugnet bis heute, was längst gar nicht mehr zu widerlegen ist.

Es ist deshalb unverantwortlich, dieses »Hilfswerk« weiter mit finanziellen Zuwendungen zu unterstützen, sein konfliktverschärfendes Wirken zu ermöglichen, ob es um 20 Millionen Franken geht oder um noch immer weiter aufgestockte dreistellige Millionenbeträge aus Berlin und Brüssel. Dank solcher Gestalten wie Philippe Lazzarini ist das »Hilfswerk« wesentlicher Teil des Problems, denn es untergräbt und sabotiert Stabilität und Frieden.

Gesellschaftskunde

Die Unterstützung der »palästinensischen« Gesellschaft für die islamistische Terrororganisation Hamas hält auf hohem Niveau an. Hatte bereits vor kurzem eine Umfrage den breiten Rückhalt belegt, den die Islamisten trotz ihrer bestialischen Verbrechen unter »Palästinensern« haben, bestätigt jetzt eine weitere Umfrage unter »Palästinensern« die kaum überraschenden, dennoch aber erschreckenden Befunde.

Unterstützt von der deutschen Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) hat das Palestinian Center for Policy and Survey Research (PSR) zwischen dem 22. November und dem 2. Dezember »Palästinensern« in Gaza und den umstrittenen Gebieten dazu befragt, wie sie zur Hamas stehen und zu dem Krieg, den die Terrororganisation mit einem barbarischen Pogrom am 7. Oktober im Süden Israels vom Zaun brach.

Aus der Befragung geht hervor, daß sich die Zustimmungswerte für die Hamas in den umstrittenen Gebieten, die vom Regime um »Präsident« Abu Mazen in Ramallah kontrolliert werden, seit einer Umfrage des PSR Anfang September verdreifacht und selbst noch in Gaza erhöht haben, wenn auch »nicht signifikant«, so die Meinungsforscher. 81 Prozent der Befragten halten den Angriff der Hamas für gerechtfertigt.

Die bestialischen Verbrechen der Islamisten am 7. Oktober, vielfach von ihnen selbst aufgezeichnet, leugnet eine Mehrheit der »Palästinenser«, die angeben, keine der in israelischen und internationalen Medien veröffentlichten Bilder und Aufzeichnungen gesehen zu haben. Dabei dürfte es sich allerdings um eine Schutzbehauptung handeln, zumal die Hamas ja kein Geheimnis aus ihren »Heldentaten« machte.

Spätestens mit der Befragung ist Ahnungslosigkeit über das Ausmaß der Barbarei der islamistischen Terroristen und ihrer Helfer, die sich an den Verbrechen und Plünderungen beteiligten, jedoch ohnehin nicht mehr anzunehmen. Halten zu diesem Zeitpunkt noch 72 Prozent der »Palästinenser« den Überfall der Hamas für »richtig« (57 Prozent in Gaza, 82 Prozent in den umstrittenen Gebieten), so ist das sehr deutlich.

Und noch deutlicher ist die Antwort der befragten »Palästinenser« auf die Frage danach, ob die Terroristen der Hamas in ihrer »Al-Aksa-Flut« Kriegsverbrechen begangen hätten: Beinahe 9 von zehn »Palästinensern« (89 Prozent) verneinten hier. Was wurde aus den Millionen und Milliarden an »Entwicklungshilfe«, die nach »Palästina« geflossen sind zum Aufbau staatlicher Strukturen und einer »Zivilgesellschaft«? Das.

Es muss nicht schlimmer werden

 


«Wenn Sie Donald Trump nicht mögen, dann warten Sie erst einmal, was danach kommt»

Seine Bücher sind auch schon von Barack Obama empfohlen worden, nun legt der US-Professor Patrick J. Deneen eine neue Abrechnung mit den amerikanischen Eliten vor: Sie seien schuld am Aufstieg radikaler Populisten. Für die Zukunft ist er pessimistisch.

 https://www.nzz.ch/feuilleton/deneen-us-professor-warnt-vor-despotie-der-eliten-ld.1766626?utm_source=pocket-newtab-de-de