Mittwoch, 10. April 2024

Salon | KOMMENTAR Trump sprengt den Mythos hinter den MAGA-Reichen Trumps "netter Länder"-Kommentar beweist, dass reiche MAGA-Wähler die Vorurteile der billigen Sitze teilen Von Amanda Marcotte Senior Writer Veröffentlicht 10. April, 2024 6:00 Uhr (EDT)

 


"Ist Corporate America in Denial Abial About Trump?", las am Wochenende eine Schlagzeile im New York Times Magazine. Darin beschreibt der Mitarbeiter-Autor Jonathan Mahler, wie wohlhabende Unternehmensleiter, von denen sich viele nach seinem Putschversuch von Donald Trump distanziert haben, sich jedoch nun selbst dazu versprechen, seine aktuelle Präsidentschaftskampagne zu unterstützen. Mahler stellt fest, dass die unberechenbare Natur der rechtsextremen Führer oft destabilisierend ist, und warnt, dass autoritäre Führer eine "verhängnisvolle Wirkung nicht nur auf Demokratien, sondern auch auf Unternehmen - und Wirtschaftsführer" haben. 

 https://www.salon.com/2024/04/10/busts-the-myth-behind-the-maga-rich/

Trump ging zu seiner eigenen etwas ausgefallenen Spendenaktion, weil er glaubte, dass, so rassistisch wie die Bud Light-boykottende Menge bei seinen Kundgebungen auch die Reichen sein könnten, ein noch dankbareres Publikum für seine unverblümte "Whites only"-Botschaft- die Privatjet-Leute einfinden würde.

Mahlers Artikel ist eine nützliche Lektüre, insbesondere bei der Festlegung der wahrscheinlichen schrecklichen Folgen einer zweiten Trump Ära. In der der Begriff für die Wirtschaft ein Privatjet - Manifest wird.. Aber es ist auf einer fragwürdigen Prämisse aufgebaut: Dass die Wirtschaftsführer in ihren Herzen klug genug sind, Trump zu verabscheuen, aber ihre Vorbehalte beiseite schieben, um sich mit dem möglichen nächsten Präsidenten zu begnügen.

Der Mythos, dass wohlhabende Menschen von Natur aus rational sind, wird sowohl in dem Artikel als auch in der Berichterstattung darüber genäht. MSNBC-Moderatorin Nicole Wallace zum Beispiel ärgerte sich am Montag, dass "intelligente" Menschen die Gefahren hier nicht sehen würden. Aber ich möchte, dass die Leute eine andere Möglichkeit in Betracht ziehen: Dass viele reiche Leute Trump unterstützen, weil sie mit seinen ranzigen Ansichten übereinstimmen. Dass sie Trumps rassistische Rhetorik nicht nur als nützlichen Weg sehen, um Weiße aus der Arbeiterklasse zu bamboozieren, um für ihn zu stimmen, sondern dass sie auch solche Ansichten vertreten. Dass, unter all den teuren Kleidern und ausgefallenen Autos, viele in der obersten Wirtschaftsklasse Amerikas eine Einstellung zu Rasse und Geschlecht haben, die nicht anders sind als das, was man von Trumps geliebtem "schlecht gebildet" hören würde.


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In der Tat, man denke an die Möglichkeit, dass die Hyperreichen, die sich in einer Welt des Luxus und Privilegs befinden, tatsächlich rassistischer sein könnten als die Gürteltasche, die bei einer Trump-Rallye auf den billigen Sitzen sitzt. Sicherlich denkt Donald Trump bei einer kürzlichen Spendenaktion in Palm Beach, Florida, so viel und darauf hin. Wie die New York Times berichtete, fand die Veranstaltung im Haus des milliardenschweren Finanziers John Paulson statt und wurde ausschließlich von extrem wohlhabenden Menschen besucht, um Trumps Versprechen einer weiteren Steuersenkung für die Reichen aufzusaugen. In diesem sicheren Raum anderer Reicher eskalierte Trump die bereits haarsträubenden Rassistenz, die er bei seinen Kundgebungen verwendet.

"Warum können wir nicht zulassen, dass Menschen aus netten Ländern kommen", sagte Trump. "Schöne Länder, wissen Sie wie Dänemark, Schweiz? Haben wir Leute aus Dänemark? Wie wäre es mit der Schweiz? Wie mit Norwegen?“

So einfach wie es für einen Rentner der Mittelklasse ist, den ganzen Tag in rechte Propaganda zu getränken, ist es für eine reiche Person noch einfacher.

Leider, weil die Presse denkt, dass Trumps weißer Nationalismus "alte Nachrichten" sind, haben seine neuesten Kommentare nicht das Medienspiel bekommen, das sie verdient haben. Seine Schimpftiraden, die Einwanderer aus Lateinamerika als Kriminelle betrachten, sind in der Tat nur Standardtarife von Trump, aber das sollte es nicht weniger alarmierend machen. Und dies war, dass Trump noch weiter ging und ausdrücklich seine Vision der USA als einen Ort aussah, der nur weiße Menschen willkommen heißen sollte.

Die Einstellung ist wichtig. Trump ging dort bei einer ausgefallenen Spendenaktion, weil er glaubte, dass, so rassistisch wie die Bud Light-boykottende Menge bei seinen Kundgebungen sein könnte, er ein noch dankbareres Publikum für seine unverblümte "Whites only"-Botschaft unter den Privatjet-Leute finden würde. Er scheint richtig geahnt zu haben, da die Reporter der New York Times keine Beschwerden über dieses Gespräch im Stil von David Duke auf dem gehobenen Shindig registrierten. Stattdessen öffneten die reichen Teilnehmer ihre Brieftaschen und belohnten Trump mit fetten Schecks.

Weil Rassismus unwissend ist und weil reiche Menschen Zugang zu teurer Bildung und weltlichen Erfahrungen haben, profitiert die wirtschaftliche Elite oft vom Zweifel, dass sie nicht "wirklich" rassistisch sein kann. Wenn Milliardäre wie die Murdoch-Familie die Wellen mit Rassenhetze-Propaganda auf Fox News füllen, ist die Annahme, dass sie nichts davon glauben und nur zynisch arbeitende Menschen manipulieren, um sie dazu zu bringen, gegen ihr wirtschaftliches Eigeninteresse zu stimmen. Aber ich würde argumentieren, dass die Kehrseite oft wahr ist: Geld isoliert Menschen von der Außenwelt und intellektuelle Herausforderung. So einfach wie es für einen Rentner der Mittelklasse ist, den ganzen Tag in rechte Propaganda zu getränken, ist es für eine reiche Person noch einfacher. Sie müssen keine Arbeit leisten, die von ihnen verlangen, mit Menschen zu sprechen, die anders sind als sie. Sie sind von Ja-S- und Herren umgeben und müssen selten auf gegensätzliche Beweise für ihre Vorurteile stoßen. Und weil ihnen ständig gesagt wird, dass ihr Reichtum bedeutet, dass sie klüger sind als alle anderen, fangen sie an, den Geruch ihrer eigenen Furzen zu genießen.

Wir können sehen, dass dies in Echtzeit zu Elon Musk, dem Chef von Tesla und dem Käufer von Twitter, geschieht. Musk könnte das beste Beispiel für eine Führungskraft sein, deren gesamtes Geschäftsmodell von der anhaltenden Stabilität der amerikanischen Demokratie abhängt. Musk ist ein Milliardär, hauptsächlich wegen Regierungsverträgen. Was auch immer er von Trumps Steuersenkungen profitieren mag, es verdeutlich im Vergleich zu den Risiken für sein Unternehmen, sich auf einen emotional volatilen Möchtegern-Diktator wie Trump zu verantworten.

Trotzdem hat Musk seine sehr öffentliche Umarmung rassistischer Verschwörungstheorien eskaliert, die MAGA-Befürchtungen schüren sollen, dass "ihr" Land von "Illegalen" übernommen wird. Er ignoriert immer wieder die Tatsache, dass Nicht-Bürger nicht dafür stimmen können, die "große Ersatz"-Verschwörungstheorie voranzutreiben, die fälschlicherweise behauptet, dass die Demokraten absichtlich nicht-weiße Einwanderer "importieren", um weiße Wähler zu "ersetzen" und Wahlen zu gewinnen. Diese Verschwörungstheorie stammt ursprünglich aus neonazistischen und weißen nationalistischen Gruppen und wurde von Terroristen verwendet, um mehrere Massenerschießungen zu rechtfertigen.


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Musk ist nicht nur sehr reich, sondern hat auch eine erstklassige Ausbildung, nachdem er an einer Ivy League-Universität graduiert hat. Nichts davon hinderte ihn daran, in ein Internet-Kaninchenloch rassistischer Paranoia zu fallen, das auf lächerlich offensichtlichen Unwahrheiten beruhte. Er ist wahrscheinlich nicht ganz dumm genug, um der Lüge über undokumentierte Menschen, die wählen, zu glauben. Aber es ist auch wahrscheinlich, dass er, wie die meisten Menschen, die diese Desinformation verbreiten, dies in erster Linie tut, um Latinx-Immigranten zu dämonisieren und die Ansicht zu fördern, dass die USA ein "weißes" Land sein sollen.

Nichts davon dient Musks wirtschaftlichem Eigeninteresse, zumal es politische Instabilität züchtet, die zurückkommen könnte, um ihn zu beißen. Nein, die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass er sich in rassistischer Propaganda vergraben hat, weil er sie mag, und sie mag, wie sie seinen Vorurteilen schmeichelt. Der größte Unterschied zwischen Musk und seinen weniger gesinnten MAGA-Brüdern ist, dass er viel weniger daran gewöhnt ist, mit seinem Unsinn konfrontiert zu werden. Erleben Sie die Art und Weise, wie er auf etwas sanfte Fragen über den "großen Ersatz" von Don Lemon reagierte: Indem er die Twitter-basierte Show des ehemaligen CNN-Moderators abklappte, bevor sie wirklich begann.

Dieser Prozess wurde von der Welt sehr öffentlich beobachtet, wenn es um "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling. Ihr Lieblingsgift ist Transphobie, nicht Rassismus, aber es ist das gleiche Grundprinzip. Jahre des unglaublichen Reichtums und schmeichelhaften Berühmtheit scheinen Rowling davon überzeugt zu haben, ihre reflexartigen Reaktionen mit Fakten zu verwechseln. Da sie nicht in der Lage ist, die Möglichkeit zu tolerieren, dass sie falsch liegen könnte, hat sie Jahre damit verbracht, ihre hässlichen Meinungen zu verdoppeln und zu verdreifachten, bis zu dem Punkt, an dem sie jetzt ist, wo niemand sein sollte: Nazi-Verbrechen herunterspielen. Nichts davon ist rationales, wirtschaftlich viel weniger vernünftig. Es hat wahrscheinlich gerade ihren Buchverkauf und Kinokarten verloren. Dennoch macht sie weiter. Es ist ein Beweis dafür, dass Geld jemanden nicht daran hindert, ein ausgewachsener Fanatiker zu sein.


Von Amanda Marcotte

Amanda Marcotte ist eine leitende Politikautorin bei Salon und Autorin von "Troll Nation: How The Right become Trump-Worshipping Monsters Set On Rat-F*cking Liberals, America, and Truth Itself". Folgen Sie ihr auf Twitter unter "AmandaMarcotte" und melden Sie sich für ihren zweiwöchenigen Politik-Newsletter Standing Room Only an.

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Freitag, 22. März 2024

Ganz schön irre die meisten Palis sind immer noch für die Hamas

 


Die Zustimmung zur Hamas ist laut einer Meinungsumfrage in den palästinensischen Gebieten im Vergleich zur letzten derartigen Befragung im Dezember um neun Prozent zurückgegangen. Dennoch bleibt sie unter Palästinensern die beliebteste Partei, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Palästinensischen Zentrums für Politik- und Meinungsforschung mit Sitz im Westjordanland hervorgeht. Die Ergebnisse im Detail: https://rp-online.de/politik/ausland/nahostkonflikt/hamas-unterstuetzung-der-palaestinenser-laut-umfrage-gesunken_aid-109269217

 https://www.audiatur-online.ch/2024/03/21/umfrage-unterstuetzung-der-palaestinenser-fuer-hamas-und-krieg-weiterhin-hoch/

Eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage unter den im Gazastreifen und in der Palästinensischen Autonomiebehörde lebenden Palästinensern ergab, dass die Hamas trotz des Krieges nach wie vor grosse Unterstützung in der Bevölkerung geniesst.

Die vom Palästinensischen Zentrum für Politik und Umfrageforschung mit Sitz in Ramallah durchgeführte Umfrage ergab, dass 71 % der befragten Palästinenser den Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober für richtig hielten. Diese Einschätzung war bei Palästinensern, die in der Palästinensischen Autonomiebehörde und im Gazastreifen leben, gleich.

Aus der Umfrage geht auch hervor, dass die Zufriedenheit der Palästinenser mit der Hamas stabil bei 70 % (75 % in der Palästinensischen Autonomiebehörde und 62 % im Gazastreifen) und mit dem Hamas-Führer Yahya Sinwar bei 61 % (68 % in der Palästinensischen Autonomiebehörde und 52 % im Gazastreifen) liegt. Die Zufriedenheit mit der Fatah war mit 27 % (24 % in der Palästinensischen Autonomiebehörde und 32 % im Gazastreifen) und mit dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas mit 14 % (8 % in der Palästinensischen Autonomiebehörde und 22 % im Gazastreifen) deutlich geringer.

Im Vergleich zu einer Umfrage im Dezember stieg die Unterstützung für die Hamas im Gazastreifen um 10 %, während sie in der Palästinensischen Autonomiebehörde um etwa 10 % zurückging.

Auf die Frage, wer nach dem Krieg die Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen sollte, sprachen sich 59 % für die Hamas aus (64 % in der Palästinensischen Autonomiebehörde und 52 % in Gaza). Dreizehn Prozent entschieden sich für die Palästinensische Autonomiebehörde ohne Abbas, 11 Prozent für die Autonomiebehörde mit Abbas. Ausserdem entschieden sich 3 % für ein oder mehrere arabische Länder, 1 % für die UNO und 1 % für das israelische Militär.

Zustimmungswerte für Mahmoud Abbas erschreckend niedrig

In der Umfrage wurden die Palästinenser auch zu der Idee befragt, dass die USA und gemässigte arabische Staaten einen Plan zur Stärkung der Institutionen der Palästinensischen Autonomiebehörde, zur Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen für eine Zweistaatenlösung und zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und der arabischen Welt entwickeln. Diese Idee wurde von 73 % abgelehnt.

Info: Reflexionen aus der Ohnmacht

 


Hamburg | Rote Flora | Solidarität mit Israel

 

Hamburg | Israel seit dem 7. Oktober – ein Blick von innen | Antideutsche Kritiken | Getragene und Ungetragene (antidekritblogwen.blogspot.com)

Donnerstag, 14. März 2024

Das Ungeheuer / der Kulturindustrie

 


antifagruppeweidenneustadt #Noporns #Sexindustrykills Pornos und ihre Fans sind gefährlich https://stoerenfriedas.de/frauen-aus-till-lindemanns-porno-musikvideo-erhalten-todes-und-vergewaltigungsdrohungen/ Der Porno ist schon längst zur Ideologie verkommen. Menschen die keine Pornos schauen wollen werden beschimpft und bedroht. Siehe die Fans von #Rammstein usw. Marquis de Sade dessen postulate sadistische Lust viele vor allem in der Pornoszene begeistert, wird nur von wenigen kritisch gesehen. Das bei de Sade sich grausamer Machtwille eines Herren auch real bis zum Tod abspielt soll mal gesagt werden, dabei ist er immer entscheidungsfreudig und handlungsorientiert. Im Konflikt zwischen Verantwortungs- und Gesinnungsethik entscheidet er sich für die letztere und schickt für die angeblich gute Sache seine Feinde massenhaft auf die Guillotine. Die Revolution ist für ihn eine blutige und mörderische Lust - in der die fikurative Wirklichkeit des ganzen Todes keine Gnade mehr zulässt. https://www.xlibris.de/Autoren/Weiss/Kurzinhalt/Marat%20Sade Der Porno macht Sklaverei, Vergewaltigung und Massenmord siehe #Hamas Videos zu einen Ungeheuer des Antisemitismus http://antifagruppeweidenneustadt.blogspot.com/2024/03/nova.html #Againstantisemitism
 

Samstag, 17. Februar 2024

Hanau

 


 Im Gedenken an die 10 Opfer / des rechtsextremen Terroranschlages von Hanau

  • Gökhan Gültekin wurde in Hanau geboren. Seine kurdischen Eltern stammen aus Ağrı (Türkei) und zogen 1968 nach Hanau. Er hatte einen acht Jahre älteren Bruder; der Vater starb fünf Wochen nach dem Anschlag an Krebs.Gökhan Gültekin war gelernter Maurer und hatte kurz vor der Tat ein Speditions- und Hausmeisterunternehmen gegründet. In der Arena Bar arbeitete er nur noch aushilfsweise.Im Jahr 2006 war Gültekin lebensgefährlich verletzt worden, als ein Linienbus eine Telefonzelle überfuhr, in der er stand. Dass er den Unfall überlebte, sah er als ein Geschenk Gottes.Er starb mit 37 Jahren.
  • Sedat Gürbüz wurde in Langen geboren und wuchs in Dietzenbach mit seinen Eltern und einem Bruder auf. Gürbüz war der Besitzer der Shisha-Bar „Midnight“, die er kurz zuvor verkauft hatte. An jenem Abend wollte er sich dort nur noch von seinen Mitarbeitern verabschieden. Er starb mit 29 Jahren.
  • Said Nesar Hashemi war Deutsch-Afghane und wuchs mit vier Geschwistern in Hanau auf. Er war ausgebildeter Maschinen- und Anlagenführer.Er starb mit 21 Jahren. Sein 23-jähriger Bruder Said Etris wurde an jenem Abend in der Arena Bar angeschossen und schwer verletzt, überlebte aber.
  • Mercedes Kierpacz war eine deutsche Romni. Sie wurde in Offenbach am Main geboren und arbeitete in der Arena Bar, die nur wenige Meter von ihrer Wohnung entfernt war. Am Abend des 19. Februar 2020 ging sie kurz vor dem Täter in die Bar, um eine Pizza für ihre zwei Kinder abzuholen. Der Täter betrat die Bar durch denselben Eingang, sah sie und erschoss sie sofort. Sie starb mit 35 Jahren und hinterließ einen damals 17-jährigen Sohn und eine dreijährige Tochter.
  • Hamza Kurtović wurde wie sein Vater und seine drei Geschwister in Deutschland geboren. Seine Vorfahren waren Bosniaken aus Prijedor, damals Jugoslawien Er hatte gerade eine Ausbildung als Fachlagerist abgeschlossen und wohnte in der Nähe des Täters. Dieser erschoss ihn in der Arena Bar, als er dort auf seinen Freund wartete. Er wurde 22 Jahre alt.
  • Vili Viorel Păun war ein Rom aus Rumänien und das einzige Kind seiner Eltern.Er kam 2013 als 16-Jähriger nach Deutschland, um Geld für eine medizinische Behandlung seiner Mutter zu verdienen. Er arbeitete bei einem Kurierdienst. Am Abend des 19. Februar beobachtete er die Schüsse am ersten Tatort, versuchte, den Täter mit seinem Pkw zu blockieren und fuhr dann hinter ihm her. Unterwegs rief er mehrmals vergeblich den Polizeinotruf an. Am Kurt-Schumacher-Platz erschoss der Täter Păun in seinem Pkw. Ein Kreuz am Ort seines Todes soll an Păuns Zivilcourage erinnern. Er starb mit 22 Jahren. Am 19. April 2021 wurde er posthum mit der Hessischen Medaille für Zivilcourage geehrt.
  • Fatih Saraçoğlu war 2017 aus Regensburg nach Maintal gezogen. Seine Familie stammt aus İskilip (Türkei). Er arbeitete selbständig als Schädlingsbekämpfer und plante, mit seiner Firma bundesweit tätig zu werden. Saraçoğlu wurde vor der Shisha-Bar „Midnight“ von vier Kugeln des Täters getroffen und starb auf offener Straße. Er wurde 34 Jahre alt.
  • Ferhat Unvar wurde als Kind kurdischer Eltern in Deutschland geboren und hatte drei Geschwister. Er hatte gerade eine Ausbildung zum Gas- und Wasser-Installateur abgeschlossen und traf sich oft mit Freunden in der Arena Bar. Seine Mutter Serpil Temiz Unvar gründete am 14. November 2020, seinem 24. Geburtstag, die „Bildungsinitiative Ferhat Unvar“.
  • Kaloyan Velkov war ein Rom aus Bulgarien und lebte seit 2018 in Deutschland. Er war Fernfahrer und der Wirt der Bar „La Votre“. Er starb mit 33 Jahren und hinterließ einen achtjährigen Sohn.
  • Gabriele Rathjen, die Mutter des Täters, war nach Angaben von Nachbarn bettlägerig und erhielt mehrmals täglich Besuch von einem Pflegedienst. Sie starb mit 72 Jahren.

Erinnerung und Solidarität

        11. September 2001 (9/11): Die vom islamistischen Terrornetzwerk al-Qaida verübten Anschläge in den USA kosteten fast 3.000 Mens...